Carlos Soler: „Wir wollen keine Allianzkollegen sein von Leuten, die Coquitos rauben“

Der Abgeordnete Carlos Soler versicherte, dass seine Partei „Patria Querida – Geliebtes Vaterland“ sich nicht mit Leuten die Coquitos stehlen verbünden wird. Die Aussage traf er als er ein Statement zum Führer der Partei P-Mas, Camilo Soares geben sollte.

In einem Gespräch mit Radio Ñanduti, bezog sich Soler auf die Ausse von Soares, der am Vorabend erklärte, „dass für die Patria Querida keinen Platz in der Allianz sei“.

Der Gesetzgeber sieht keine Notwendig- und Möglichkeit eine Koalition mit dem linken Sektor einzugehen.

„Camilo kann ruhig schlafen. Wir haben nicht vor uns mit Coquito Räubern zu verbünden“, sagte er.

Neben der Partei Patria Querida wird der Unace, wird auch den Franco und Alegre Liberalen der Zutritt zur Allianz verwehrt, erklärt die linke Parteigruppe Frente Guasu.

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Parteien und diskutierten ob sie einen eigenen Kandidaten für die Wahl 2013 aufstellen. Die Abstimmung ging für einen linken Präsidentschaftskandidaten aus, obwohl dieser noch nicht feststeht.

Anfang 2010 sah sich Camilo Soares in einen Skandal verwickelt, in dem sein Ministerium „Goldcoquitos“ kaufte, kleine harte Teigbällchen die an arme Menschen verteilt werden sollten. Den Spitznamen haben sie mit Grund erhalten. Soares reichte Rechnungen ein, bei denen das Kg der Backware 9.074 Guaranies kostete während auf dem freien Markt das Produkt vom gleichen Produzent nur 4.530 Guaranies pro Kilo kostete.

Trotz einer Anklage wegen Betrug und Unterschlagung kam es bis jetzt noch nicht zu einer Verurteilung. Camilo Soares ist einer der wenigen Vertrauten des Präsidenten Fernando Lugo.

(Wochenblatt / Radio Ñanduti)

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