Cartes-Gruppe kritisiert die Weigerung der Staatsanwaltschaft ihnen den Seprelad-Bericht auszuhändigen

Asunción: Die Cartes-Gruppe hat eine Erklärung abgegeben, in der sie die Weigerung der Staatsanwaltschaft, eine Kopie des Seprelad-Berichts zur Verfügung zu stellen, kritisiert und darüber hinaus alle über verschiedene Medien verbreiteten Informationen dementiert.

Sie behauptet auch, dass sie mit den Behörden zusammenarbeiten wird, um die Unwahrheit der Anschuldigungen zu beweisen.

Der Text, der vor kurzem veröffentlicht wurde, macht die Öffentlichkeit auf die Position der Cartes-Gruppe aufmerksam, nachdem die Staatsanwaltschaft den Antrag des Anwalts Pedro Ovelar, des Rechtsvertreters des ehemaligen Präsidenten Horacio Cartes, auf Zugang zu einer Kopie des Berichts des Sekretariats zur Vorbeugung von Geldwäsche (Seprelad) abgelehnt hatte.

Die Erklärung lautet wie folgt:

Nachdem hinreichend bewiesen wurde, dass die Veröffentlichungen über den Seprelad-Bericht, die bestimmten Medien zugespielt wurden, falsch sind, und angesichts der Weigerung der Staatsanwaltschaft, der Verteidigung von Horacio Cartes Zugang zu dem offiziellen Bericht zu gewähren, der der Staatsanwaltschaft vorgelegt wurde, informiert die Cartes-Gruppe ihre Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und die Öffentlichkeit im Allgemeinen über Folgendes:

  1. Dass sie die systematische Kampagne der Belästigung und Verleumdung, die von den höchsten Ebenen der derzeitigen Regierung ausgeht und von Medien, die gegen den ehemaligen Präsidenten und die Unternehmen der Cartes-Gruppe gerichtet sind, tendenziös verbreitet wird, erneut auf das Entschiedenste zurückweist.

  2. Sie bedauert die grobe Manipulation der staatlichen Institutionen zum Zwecke der politischen Verfolgung sowie die Missachtung der hohen Interessen des Landes durch die Architekten, die das nächste FATF-Rating gefährden, indem sie einen voreingenommenen Geheimdienstbericht durchsickern lassen, der eine sehr ernste institutionelle Schwäche aufzeigt.

  3. Dass die Unternehmen der Cartes-Gruppe alle verbreiteten Informationen leugnen und sich um der Wahrheit willen an die Medien gewandt haben, um zahlreiche dokumentarische Beweise vorzulegen, die die veröffentlichten Unwahrheiten entlarven und damit die Voreingenommenheit, Böswilligkeit und Rücksichtslosigkeit dieser Veröffentlichungen belegen.

  4. Da die Cartes-Gruppe keinen Zugang zu dem offiziellen Bericht hat, der der Staatsanwaltschaft von Seprelad übermittelt wurde, um ihn mit dem Dokument zu vergleichen, das bestimmten Medien selektiv zugespielt wurde, wird sie sich fortan darauf beschränken, aktiv mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten, um die absolute Transparenz und Rechtmäßigkeit aller ihrer Geschäfte und die Unwahrheit aller Anschuldigungen zu beweisen.

Der besagte 160 Seiten starke Seprelad-Bericht wurde von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben und ist für interne Zwecke gedacht und nicht um die Beschuldigten vorzuwarnen oder ihnen vorab Informationen zukommen zu lassen.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Cartes-Gruppe kritisiert die Weigerung der Staatsanwaltschaft ihnen den Seprelad-Bericht auszuhändigen

  1. Irgendwie hat Cartes das “Glück” verlassen – so hat es zumindest derzeit den Anschein. Da helfen offensichtlich auch nicht die “guten Beziehungen” zum Papst.

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  2. DS ist nur Theater vor der Wahl, um seinen Einfluss zu verringern. Danach fressen alle wieder Kreide und stehen bei ihm Schlange um Schmiergeld zu erhalten. Gefaehrlich sind fuer ihn nur die USA und England. Wenn die ein Problem mit ihm haben lebt er nicht mehr lange.

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  3. Invencible Lee Hui 120 dB

    Jap. Zwar ist seit jeher viel Müll den Rio Paragauy Richtung Rio de Plata geflossen. Doch das heißt noch gar nix. Solche “bewiesen falsche” Behauptungen und systematische Kampagnen der Belästigung und Verleumdung von den höchsten Ebenen der Regierung und von Medien, gegen den ehemaligen Präsidenten Al Cartes wurden hierzulande schon seit Jahren getätigt. Uhuhuh, es hat ihm nicht einmal für U-Haft gereicht. Das ist für Colorado-Politiker des Paragauys weder etwas Neues noch wirklich Beängstigendes, von hiesig Vollprofi-Strafverfolgunsbehörden mit Geldwäsche, Waffen-, Waren- und Drogenschmuggel in Zusammenhang gebracht zu werden. Selbst unter den Politikern selbst bestimmten gegenseitige “Unterstellungen” wie solche “bewiese falsche” Behauptungen und systematische Kampagnen der Belästigung und Verleumdung – wie in diesem Bericht beinhaltet – deren Tagesablauf ihrer Politik. Wenigstens schon mal etwas, was fürs Volk getan wird und sie auf die Reihe bekommen. Da muss sich die Vollprofi-Staatsanwaltschaft jetzt warm anziehen. Na, ist auch Winter und im Winter in Badehosen untätig herum zu sitzen hace mucho frio. Da werden noch Unterlagen gestohlen und Unterlagen nachgedruckt, was hiesig Vollprofi-Staatsanwaltschaft natürlich bedauern wird, aber noch alle wie bisher am Arbeitsplatz sitzen bleiben dürfen. Wird auch Zeit. Zeit um Korruptionsgelder zu verteilen haben sie alle, obwohl der Al Carter das Gefängnis auch schon von innen gesehen hat. Ist aber schon ein paar Jahre her, als er aus bis heute unerklärlichen Gründen bald wieder freikam und die 35 Mio US-Dollar nie mehr gesehen wurden. Da müssen heute die Knie der hiesig Vollprofi-Staatsanwaltschaft mächtig zittern, wegen der Kälte und natürlich den netten Gesten vom Al Cartes. Hiesig Vollprofi-Staatsanwaltschaft wäre gut beraten sich gute Anwälte zuzulegen, nicht dass sie sich in U-Haft wiederfinden. Das ist ja auch das Schöne in gerechten Ländern, wo auch Blinde autofahren dürfen und solche Berichte mal verteilt werden, alle Aktgören mit dem Sammeln ihrer Unterlagen beschäftigt sind und alle Aktgören der Staatsanwaltschaft nun die richtigen Papiere aushändigen möchten. Welch ein Glück für hiesig Vollprofi-Staatsanwaltschaft, dass sich die Al-Cartes-Gruppe vom heutigen Tage an bereit erklärt die Rechtmäßigkeit aller ihrer Geschäfte transparente zu machen und Unterlagen einzureichen, die ihre Unschuld beweisen. Das wird er mit Sicherheit auch tun! Also, so what, dann muss sich hiesig Vollprofi-Staatsanwaltschaft schon bald (zwischen sieben und dreißig Jahren) am hiesig edukativen Basura-TV mit artifiziell aufgesetz Sin-Vergüenza-Miene im 2-minügigen Fideo im 24-Stunden-Loop hinstellen und sich artig beim Al Cartes entschuldigen, solche “bewiesen falsche” Behauptungen und systematische Kampagnen der Belästigung und Verleumdung gegen den netten Herrn getätigt zu haben. Und alles geht weiter wie bisher. Ansonsten bleiben dem werten Herren seine Anwälte genügend Spielraum der Schikanen, um einer Inhaftierung und Gerichtsverhandlung so viel Steine in den Weg zu legen, dass die Angelegenheit verjährt sein wird (kommen nicht zum 1. und 2. Termin weil krank, vergehen Jahre bis neuer Termin, Richter und Staatsanwälte werden wegen Befangenheit angezeigt und es vergehen Jahre, bis entschieden ist, dass sie es nicht sind oder neue Aktgören eingesetzt werden, dann wird geklagt, da die hiesig Gerichte nicht zuständig seien, da die Zigaretten ins Ausland geschmuggelt werden, Beweise gestohlen wurden, alles “bewiesen falsche” Behauptungen und systematische Kampagnen der Belästigung und Verleumdung von den höchsten Ebenen der Regierung und von Medien sind und nicht zuletzt der Al Cartes und Amigos ins Gefängnis können, weil gerechter Staat und diese morgen auch arbeiten müssen, um Streichhölzl für Müllabfackel und Biligpolarbierbücksenpacks für Schwuddeli Hui 120 dB mit Kleinkind auf dem Arm abzuschwuddeln zu verdienen, was sie vom Gefängnis aus zwar auch tun können, aber mit Arbeit verbunden wäre). Und sonst kann er dies tun, wie die kriminellen faltigen Säcke in Europa es tun, wenn sie vor Gericht stehen: Sie bezahlen ein paar Millionen/Milliarden € für eine außergerichtliche Einigung. Wurden also nie verurteilt (vgl. nette Spender vom Plaza de Parada über 1.450.000.000 USD beim Supreme Court USA an die Hinterbliebenen des Holocaust, weil ein kleiner Wachmann (Christoph Meili) im Schredderraum zwei Nachrichtenlose Judenkonte (von 54.000) aufgefunden hat, die dort nur sicher vor Schreddern versteckt wurden, Bernie Ekkelstone mit 75 Millionen Euro uvm.). Schlussendlich muss man schon sehen, dass vor dem Gesetze alle gleich sind. Darum wird auch jeder kriminelle Joghurt-in-Gestelle-Einfüller, dem eine Palette Joghurt umfällt, weil er schwerkriminellerweise die Joghurts einseitig entnahm, bis die Palette umfällt und eine Riesensauerei verursacht und dem Arbeitgeber großen Schaden zufügt, zur Schadenswiedergutmachtung verurteilt und auf die Straße gestellt, und zwar so, dass er nie wieder einen Job als Joghurt-in-Gestelle-Einfüller bekommt und den Rest seines vom Steuerzahler unterhalten wird.

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  4. Dieser Anwalt auf dem Foto sieht wirklich so kaputt aus, als müsste er jeden Tag mindestens drei Kokain-Linien ziehen um diesen Job auch nur einigermaßen zu ertragen.

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