Cerro Porteño – San Lorenzo: Das Tor was keines war

Asunción: Als gestern Abend Cerro Porteño gegen Sportivo San Lorenzo in der Nueva Olla spielten kam es zu einem scheren Fehler des Schiedsrichters. Ein Tor wurde gegeben was nie fiel. Rache folgte auf den Fuß.

Cristian Aquino pfiff in der 73. Minute ein Tor, ein Ball der nur von der Querlatte abprallte und vor die Torlinie fiel, als das 1:1 Ausgleich von San Lorenzo über Cerro Porteño zustande kam.

Letztgenannter Klub versuchte den Abstand zum Tabellenersten Olimpia zu verkürzen, was mit der Entscheidung nicht möglich war. Doch damit nicht genug. Weder ein Olimpia Fan noch ein Sachverständiger sahen in dem Schuss ein Tor.

Vor dem persönlichen Angriff auf den Schiedsrichter sagte er zum Spieldirektor von Cerro: “Was kann ich dafür wenn ihr immer Zweiter seit?“ Nach der Attacke durch Fans, die später zur Anzeige gebracht wurde, sagte Aquino: „Wir sind auch nur Menschen“.

Sehen Sie hier das “Tor“ was die Gemüter nicht grundlos erhitzte:

Der Schiedsrichter bat um Polizeischutz und stellte Anzeige gegen einen gewalttätigen Fan.

Die komplette Zusammenfassung des Spiels finden sie hier:

Wochenblatt

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5 Kommentare zu “Cerro Porteño – San Lorenzo: Das Tor was keines war

    1. Das ist der beste Vorschlag für Fußball, den ich je gehört habe.
      Dann könnte man auch die Tore anders werten. Ein „normales Tor“ zählt zwei, ein Elfer nur eins, ein Tor von hinter der Mittellinie erzielt 4 und ein Eigentor – 1,5.
      Dann können die Mannschaften sehen, wieviele Tore sie noch von wo schießen müssen und dieses eweige stupide Anrennen auf ein Tor oder das Einigeln nach einem eigenen Glückstor hört auf.
      Dann kann der Kommentator z.B. sagen: „Es sind noch 5 Minuten zu spielen und Mannschaft B braucht noch zwei Elfmeter oder ein Weittor oder zwei Pfostenschüsse oder 1 Eigentor…“

  1. Für mich wäre Fußball erst dann interessant zuzuschauen, wenn jeder Fußballer der Mannschaft kurz vor dem Match ein 12-er-Pack-Billigbier gesoffen haben müsste. Ja, das wäre dann interessant zuzuschauen.

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