Das Märchen von der Unschuld

Ciudad del Este: Die Bevölkerung hat allen Grund an den Worten von Ulises Quintana zu zweifeln. Wer gemeinsame Sache mit einem Drogenboss macht, sollte die Suppe danach auch auslöffeln.

Echte Unschuld und das Fernbleiben von der Justiz passen zusammen wie Schneefall und 40 Grad Celsius, dennoch versucht der Abgeordnete Quintana sich einen Vorteil zu verschaffen.

Im Geländewagen einer „großkotzigen“ Drogenbosses herumzufahren, in einem spektakulärem Apartment auf der Avenida Santa Teresa zu wohnen und mal ganz nebenbei dem Sekretär des Autoverleihers zu helfen 190.000 US-Dollar aus den Händen von Polizisten zu befreien ist kein Kavaliersakt sondern einfach nur dumm.

Danach sich als Opfer der so strikten Justiz zu präsentieren und über seine Anwälte verlautbaren zu lassen, dass er zur Erteilung der Maßnahmen am 21. September 2018 bei Gericht erscheinen wird, ist der Hohn, der zeigt, dass Quintana sich immer noch wie einer benimmt, der über dem Gesetz steht. Weiterhin steht die Frage im Raum, wer hat seine Kampagne finanziert und wer übernimmt heute die monetäre Versorgung seines Lebens?

Wochenblatt

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2 Kommentare zu “Das Märchen von der Unschuld

  1. Der soll sich doch der paragauyschen Justiz stellen. So schlimm können für ihn zwei Tage Knast auf Bewährung und 170 Euro Buße auch wieder nicht sein, um seine Strafe abgeküsst und im rechtlichen Sinne als freier Mann weiter in der Politik arbeiten zu können.

  2. Nun ja lieber Schreiber von Wochenblatt, in Paraguay ist nichts Unmöglich.Je nach dem wie wie er geschmiert hat, kann er am 21.09.2018 bei Gericht erscheinen oder auch nicht erscheinen!
    In der LIGA der Drogenbosse wo Ulises Quintana mit gespielt hat sind 190000$ sind zwar Geld nicht so so viel wie sie meinen.Da dürfte noch viel mehr Geld im Spiel sein, was er gebunkert ist,Wenn das so ist wird er sich nicht stellen.
    Grundsätzlich sind alle Edelkriminellen dieser Art unschuldig,