Minga Guazú: Ein gemeinsamer Einsatz der Staatsanwaltschaft und der Nationalpolizei führte bei einer Durchsuchung bei Kilometer 15 Acaray in Minga Guazú zur Entdeckung einer Lagerhalle mit einer bedeutenden Menge abgelaufener und mutmaßlich manipulierter Lebensmittel.
Der Einsatz wurde von Staatsanwalt Alcides Giménez Zorrilla im Rahmen einer Untersuchung wegen des mutmaßlichen Verkaufs von Lebensmitteln geleitet, die ein Risiko für die Verbraucher darstellen könnten. Bei der Inspektion des Gebäudes wurden Produkte gefunden, deren Herstellungs- und Verfallsdaten offenbar abgeändert worden waren.
Den Ermittlern zufolge diente die mutmaßliche Änderung der Daten dem Zweck, die Produkte wieder auf dem Markt in Umlauf zu bringen. Zudem besteht der Verdacht, dass vor Ort Umverpackungen vorgenommen wurden, um die Ware so anzubieten, als stamme sie aus einer anderen Herkunft.
Die Einsatzkräfte wiesen darauf hin, dass mehrere der Lebensmittel aus Brasilien stammen dürften und bis zum Zeitpunkt des Zugriffs keine Dokumente vorlagen, die eine reguläre Einfuhr in das nationale Territorium belegen.
Angesichts dieser Situation wurden Beamte der Generaldirektion für Prävention und Bekämpfung von Schmuggel und illegalem Handel hinzugezogen, um die entsprechenden Maßnahmen zu begleiten.
Auf Anordnung von Staatsanwalt Zorrilla wurden alle gefundenen Produkte beschlagnahmt und für deren spätere Vernichtung abtransportiert, da ein Teil der Ware für den Verzehr ungeeignet war.
Wochenblatt / adn digital















