Der untreue Gärtner

Luque: Am vergangenen 3. April wurde Rubén Darío Aranda in seinem Haus bestohlen. Verdächtigt wurde der Gärtner Luis Fernando Aguilera 110 Millionen Guaranies entwendet zu haben. Seine Vermutung sollte sich bewahrheiten.

Am gestrigen Samstag begaben sich Polizisten aus Juan E. O’Leary, Departement Alto Paraná zum Wohnhaus von Aguilera, nachdem das Opfer eine polizeiliche Anzeige machte. Sie trafen den Gesuchten an sowie die Summe von 64.809.000 Guaranies sowie einen Kaufvertrag für ein Grundstück im selben Ort über 23 Millionen Guaranies.

Konfrontiert mit den Tatsachen entscheid dich Aguilera zu gestehen. Er wurde verhaftet. Die Beweise und das Geld wurden der Staatsanwaltschaft übergeben, die den Fall zur Anklage bringen wird.

Wochenblatt / Abc Color

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12 Kommentare zu “Der untreue Gärtner

  1. Und was sollen wir daraus lernen? Traue keinem Gärtner, gemäß Reinhard Mey: „Der Mörder war immer der Gärtner“.

    1. „Gelegenheit macht Diebe“. Einen Mörder kann ich selbst zwischen den Zeilen nicht verorten, selbst wenn es hier um einen Gärtner geht.

    2. Jetzt mal im ernst, wenn man einen Gärtner hat der wahrscheinlich für einen Hungerlohn arbeitet und man gleichzeitig 110 Milionen bei sich rumliegen hat…ich glaub da wär selbst der Ehrlichste aller Gärtner schwach geworden

      1. Wie man soviel Bargeld zu Hause haben kann, in einem so unsicheren Land, dafür braucht es schon einen guten Grund.
        JEDOCH. Einfach so rumliegen??? Das ist grob fahrläßig und extrem dumm.
        Wenn ich schon so viel Bargeld umbedingt in meiner Nähe haben muß (nichts läge mir ferner, aber jedem das seine) dann wenigstens einen Save kaufen. Oder einmauern. Oder vergraben. Aber nicht in den Kleiderschrank unter die Wäsche stopfen. Da schaut jeder Dieb zuerst. Dümmstes Versteck überhaupt. Nur ein Kochtopf in der Küche ist vielleicht noch eine Spur einfallsloser.

        Empfehlung: Jeder Neu-Einwanderer sollte mindestens eine Stunde Beratungsgespräch zum Thema „Sicherheit und richtiges Verhalten in Paraguay“ in Anspruch nehmen. Erspart vieeeelllll Ärger.

        1. Ich hab in meinen 7 Jahren Paraguay noch nicht solche Erfahrungen gehabt. Mal ein, zwei kleine Sachen die man draussen vergessen hat geklaut aber ansonsten nichts. Aber hey ist ja wahrscheinlich nur meine Erfahrung….

  2. Nun mal ganz Sachlich, welcher Trotel lässt soviel Geld frei rum liegen!
    Der gehört eingesperrt wegen Förderung der Kriminallität.
    Bei den Lohn des Gärtners ist das die blanke Versuchung.
    Viele wissen ja gar nicht was der Mindestlohn ist, bei der Summe da wird fast jeder Gärtner/ Angestellte schwach

  3. Frage, woher wusste der Gärtner von dem Geld, wenn ich es Ihm nicht selber erzählt und damit geprotzt habe und es offen liegen lasse, was niemand macht. da öfter Besuch von der Familie erscheint

  4. 110 Millionen……dafür könnte man doch glatt ein Rückflugticket nach Germanien kaufen, dazu noch frische Unterwäsche und Deo und dort ganz tranquillo Hartz4 beantragen.

    1. Vorsicht mit den 100 Millionen das ist mehr als das Schonvermögen bei HartzIV.
      Rückflugticket ok, Erst mal muss er verbrauchen, abspecken.

  5. Mit einem geeigneten Sichtschutz hätte man das verhindern können. Das hat man nun davon! Ich zähle mein Geld immer hinter meinem Weiden-Paravent.