Die Angst der Wirte vor einem Umsatzeinbruch

Asunción: Der Präsident des paraguayischen Restaurantverbandes (Arpy), Oliver Gayet, gab an, dass den Wirten bewusst sei, dass der Umsatz aufgrund der in diesen Tagen angekündigten Preisanpassung zwischen 10 % und 15 % sinken könnte.

Deshalb beabsichtigt der Verband, die Situation durch die Neuverhandlung von Direktkäufen von Produkten anzugehen, um bessere Preise zu erzielen.

Gayet erklärte, dass die Kunden nach billigeren Speiseangeboten suchen werden. „Ich glaube nicht, dass die Zahl der Restaurantbesucher sinken wird, die Leute werden nur weniger ausgeben. Sie werden nicht aufhören auszugehen, aber anstatt in das teuerste Restaurant zu gehen, werden sie einen Hamburger essen“, sagte er.

Zudem wies er darauf hin, dass es zwangsläufig zu einem geringeren Kundenstrom in den gastronomischen Räumlichkeiten kommen werde. „Vor der Pandemie wurde geschätzt, dass die Bewegung in Restaurants 1.600 Millionen US-Dollar pro Jahr betrug. Ich glaube nicht, dass diese Zahlen zu diesem Zeitpunkt erreicht werden, zumindest sind wir bei 20 % weniger“, betonte Gayet.

„Dies wirkt sich in vielerlei Hinsicht in geringerer Quantität und geringerer Qualität aus. Anstatt das teuerste Mehl zu kaufen, müssen wir billigere Produkte verwenden, die aber die Qualität des Produkts beeinflussen. Dasselbe gilt für die Menschen, sie werden aufhören in Restaurants zu gehen oder sie werden die billigsten Gerichte wählen“, fügte er an.

Gayet gab an, dass sie von dem Verband Arpy nach Lösungen suchen werden, wie z. B. den Kauf größerer Mengen Fleisch, Milch oder Öl, um sie an die Partner weiterzugeben. „Zum Beispiel verhandeln wir über den Kauf von Öl in großen Mengen, anstatt dass jedes Restaurant seinen Lieferanten auswählt, versuchen wir, von einem zu kaufen und einen besseren Preis zu bekommen“, sagte er abschließend.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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1 Kommentare zu “Die Angst der Wirte vor einem Umsatzeinbruch

  1. x16520518_193814594518

    Das ist nur theoretisch ein brauchbarer Lösungsansatz! Praktisch bzw. organisatorisch schwer umsetzbar! Die angestrebten Preisvorteile werden durch Bürokratie und Inkompetenz aufgefressen.
    Zudem sind Preise stark von internationalen Faktoren getrieben.