Die Rolle der Presse, Gleichschaltung oder Kritik?

Asunción: Unabhängige Medien sind eine zentrale Säule und vor allem ein essenzielles regulatives Element. Journalismus begleitet kritisch jegliche gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Prozesse. Journalismus besetzt nach wie vor eine zentrale Rolle, um Informationen bereitzustellen und einzuordnen.
Natürlich muss Journalismus seine meinungsbildende Funktion stets kritisch hinterfragen. Auch wenn Informationen heute über viele Kanäle abrufbar sind, so kommt den Medien gerade in Zeiten von Fake News und Desinformation eine Schlüsselposition zu, die sie Ernst nehmen soll und muss.

Medien, die Regierungsinformationen verbreiten, wie die Cartes-Presse ab Mitte August 2023 können nicht als unabhängig eingestuft werden. Rund 30 Zeitungen, Radiosender und Fernsehsender, die die Medienlandschaft überproportional mit gleichgeschalteten Informationen versorgen, lassen kaum noch Platz für kritische Meinungen. Wenn Sachen gut sind, werden sie beim Namen genannt ganz egal aus welcher Quelle sie stammen, und wenn nicht, dann auch.

Seit seiner Gründung im Jahr 2009 ist das Wochenblatt kritisch, seit der Gründung haben auch alle Leser die Möglichkeit ihre kritischen Kommentare zu hinterlassen und Diskussionen zu beginnen.

Hier etwas sehr Hörenswertes:

Wochenblatt

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6 Kommentare zu “Die Rolle der Presse, Gleichschaltung oder Kritik?

  1. MEDIEN MACHEN POLITIK, ANSTATT OBJEKTIV ZU BERICHTEN
    Monatlich wird eine neue Sau durchs globale Dorf getrieben, meist aufgescheucht von den internationalen Nachrichtenagenturen, aufgenommen, verstärkt und eingefärbt von lokalen Medien.
    Wie ein Sternschwarm gruppieren sich die Berichterstatter um das zur Wichtigkeit geadelte Thema – sei es eine Weisung…
    Vorauseilender Gehorsam gegenüber Vorgesetzten und Sorge um die eigene Existenz veranlassen manche der immer schlechter bezahlten Journalisten zum Heulen mit den Wölfen. Moralingesättigter Masochismus führt dazu, dass abweichende Positionen tabuisiert und eine sachgerechte Diskussion abgewürgt wird.
    UNGEBILDETES VOLK ALS LEICHTE BEUTE
    Hierzulande kann eine Million Menschen nicht sinnerfassend lesen. Damit wird das Volk endgültig zur leichten Beute für Desinformation und Demagogie.
    Der Unterschied zwischen dem, was insgeheim gedacht und öffentlich geäußert wird, wächst und verschafft sich Wort auf Leserbriefseiten und – zuweil überzogen – in sozialen Medien.
    Kreuzzughysterie, Weltuntergesangsbewegungen, Propaganda der Bolschewiken und Nazis, Aufstachelung zu Pogromen, hysterische Verfolgung von angeblichen Kommunisten in der McCarthy-Ara in den USA zeugen davon, dass ein aus den Fugen geratener Zeitgeist ganze Völker in seinen Bann zu schlagen und zu verderben vermag. Davon sind wir, Gott sei Dank, weit entfernt. Eine unübersehbare Fernsteuerung und Manipulation ist dennoch zu spüren: Verbal ist der 3. Weltkrieg jedenfalls bereits ausgebrochen. Überdies bemächtigt sich weltweit das Kapital der Meinungsmacht. Elon Musk ist nur einer von vielen Milliardären, die sich eine Mediengesellschaft halten. Jeff Bezos, der reichste Mann der Welt, erwarb die „Washington Post“. Milliardär Rupert Murdoch kontrolliert etwa 2 % der globalen Medien, darunter die NEWS Corporation und Fox Media in den USA. In Deutschland wird „Der Spiegel“ von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass die Menschheit als Kollektiv denkunfähig ist und es nicht wenige gibt, die sich vergnügt die Hände dabei reiben: Mit einem Haufen Rasender lassen sich gute Geschäfte machen. Sie rennen genau dorthin, wo man sie haben will: im Osten wie im Westen.
    „Ein Korrespondent hat seinen Beruf verfehlt, wenn er sich zum Anwalt einer Sache macht. Wer das will, soll bei Amnesty International mitarbeiten“. Beträfe diese Feststellung auch die gesamte berichtende Zunft, so wäre die Heilsarmee die mächtigste der Welt.
    Vernichtende Urteil der Autoren Precht und Welzer („Die vierte Gewalt – wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist“).

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  2. „Seit seiner Gründung im Jahr 2009 ist das Wochenblatt kritisch, seit der Gründung haben auch *ALLE* Leser die Möglichkeit ihre kritischen Kommentare zu hinterlassen und Diskussionen zu beginnen.“
    .
    ALLE????
    kein Wort über Zensur, wenn der Kommentar unbequem ist!

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    1. Das Problem der fehlenden Meinungs Freiheit fängt bereits bei den Presseagenturen an, die faktisch in einer schmutzigen Hand liegen.

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  3. Also dem Wochenblatt-Paraguay kann ich nun wirklich keine Zensur vorwerfen. Auch in der Berichterstattung finde ich, dass das Wochenblatt-Paraguay während des Uhu-Viru-SARS-V2.xi-Zeitalters ein hohes Risiko eingegangen ist, indem es sämtliche Meinungen gelten lies. Ich denke, dass die Meinungsfreiheit ein hohes Gut der Redaktion ist. Denn nur so kann die Realität gespiegelt werden. Wenn die PY-Sonnenbrilly-Willys nix mehr schreiben, dann schreibens halt weiterhin in ihr Facebock von 300-Tagen Sonnenschein.
    Schaut euch mal bei das 9.-Class-Journalistchens:*In der Takäsemedia um: Da sitzt ein verhinderter Sozialfall und lässt nur durch, was das Propagandaministerium zugelassen hat.
    Im Weiteren kann die Presse einzig objektiv sein. Auch sie müssen sich ans Gesetz halten. Einzig kann sie Meinugsbeiträge veröffentlichen. Viele Scharlatane der Welt wissen jedoch, wie man es macht, dass keine Beweise entstehen. So darf die Presse auch nichts veröffentlichen.
    Beispiel: Wenn am Plaza di Parada of Schwitzzzzzenland nachrichtenlose Judenkonten einzig dazu im Schredderraum gelagert werden, damit sie nicht verloren gehen, kann die Schwitzzzzzzerpresse natürlich auch nur alle Wachleute, die so eine Dokumentation über nachrichtenlose Judenkonten stiehlt, durch den Dreck ziehen.
    Beispiel: Wenn durch staatliche Telefongesellschaften Geldwäsche für Internet- und Telefonbetrüger getätigt wird, indem sie mittels Drohung, Nötigung und gewerbsmäßigem Betrug den Opfern den Telefonanschluss kappt, sollten diese nicht bezahlen und die Presse selbst an dubiosen, sogenannten Mehrwertnummern gut verdient, so wird die Presse einzig schweigen.
    Beispiel: Bei der Polizei ist man ja auch nicht dumm und weiß zur willkürlichen Polizeirepression zu schweigen. Dann gibt es für die Presse einfach nix zu schreiben bezüglich willkürlicher Polizeirepression.
    Beispiel: Vieles läuft unter dem Radar ab und gelangt nie bis zur Presse. Allen Themen, insbesondere deren „bedauerlicher Einzellfälle“, kann sie keine Stellung beziehen. Es gilt eben auch das zu drucken, was der Leser:*In lesen will. Das sind dann Themen wie welche Farbe Fritz Harrys Unterwäsche hat oder welche neue Gesichtsfalte Madonna hat wegschnipseln lassen.
    Beispiel: Des Weiteren werden auch Redaktionen gerne Ziele von Anschlägen. Deshalb kann die Presse einen Ausbau des Polizeistaates einzig begrüßen.
    Beispiel: Seit es der Werbeabteilung des das 9.-Class-Journalistchens:*In der Takäsemedia nicht mehr so gut geht, sind Käsemedien wie die Takäsemedia ganz besonders scharf darauf von den Hauptbeatmeten:*Innen und -behördeten:*Innen-hüüüüüslis ein paar Frängggli vom Steuerzahler:*Innen zu erhalten.
    Beispiele bis 9999 erspare ich uns. Will ja nicht die DB vom Wochenblatt-Paraguay sprengen (huch, habe ich „sprengen“ geschrieben, da hat der Doggie der NSA vom BND wohl wieder etwas zum Entschlüsseln).
    Die Pressefreiheit geht genau so weit, wie es den Regimes – den Verwaltern des ungebildeten Kleinviehs, welches auch Mist macht – genehm ist, um das Volk gegeneinander aufzuwiegeln, damit es darüber hinwegsieht, dass es das alles auch zu bezahlen hat!

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  4. Die Journalisten dürfen nur das schreiben, was ihr Redakteur gutheißt.
    Der Redakteur darf nur gutheißen, was sein Chefredakteur gut findet.
    Der Chefredakteur darf nur das gut finden, was dem Eigentümer des Mediums gefällt.
    Dem Eigentümer darf nur das gefallen, was seine Geldgeber ( Werbekunden, Sponsoren, usw. ) sehen und lesen wollen.
    Wer nicht auf Linie ist, ist bald weg vom Fenster.
    So einfach ist das.

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