Die schlimmsten Ausbrüche von Covid-19 ereigneten sich in Kirchen

Asunción: Angesichts der Unzufriedenheit der katholischen Kirche und anderer Religionen aufgrund der Begrenzung auf 20 Teilnehmer pro Gottesdienst erinnert das Gesundheitsministerium daran, dass sich auf internationaler Ebene die schlimmsten Ausbrüche von Covid-19 in den Kirchen selbst bei sanitären Maßnahmen auftraten.

Korea, Frankreich und die USA sind einige Beispiele, die das Ministerium als Beispiele nannte.

Gesundheitsminister Julio Mazzoleni diskutierte ebenfalls mit Obrigkeiten der katholischen Kirche und Anhängern aus Paraguay. Er beschrieb dabei das weltweite Szenario und betonte, dass in allen genannten Fällen die Maßnahmen zum Händewaschen, Desinfizieren und Verwenden von Masken umgesetzt worden seien, aber die Anzahl der Gläubigen war hoch und die Verbreitung des Virus wurde unvermeidlich. „Dies drückt aus, dass wir schrittweise vorgehen müssen, um den Bürgern gegenüber zu betonen, dass wir mehr denn je an den Maßnahmen festhalten müssen, die uns zum Erfolg verholfen haben“, fragte Minister Mazzoleni.

Das Erzbistum Asunción gab eine Erklärung ab, in der es die von der Exekutive festgelegte Grenze ablehnt, die Maßnahme als willkürlich bezeichnet und sie als Verletzung der Religionsfreiheit betrachtet.

„Bisher haben die Ausbrüche auf internationaler Ebene in vielen Fällen mit den Kirchen zu tun“, erklärte Mazzoleni und nannte einige Beispiele.

In Korea wurden mehr als 5.000 Infizierte im Zusammenhang mit einem religiösen Zentrum gemeldet, in Frankreich 2.500, in den USA starben 33 Pfarrer und Bischöfe, nachdem sie im Rahmen von Festen oder Gottesdiensten infiziert worden waren. In Deutschland meldete die Kirche 40 Infektionen und einen Verstorbenen.

In Texas, USA, genehmigte eine der Kirchen die Feierlichkeiten mit 20% der Kapazität der Gotteshäuser, das heißt mit bis zu 175 Teilnehmern und verzeichnete immer noch fünf Infektionen und einen Todesfall.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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3 Kommentare zu “Die schlimmsten Ausbrüche von Covid-19 ereigneten sich in Kirchen

  1. monosapiens sapiens

    Kann doch gar nicht sein: erst vor ein paar Tagen verkündete der Staatschef von Tanzania, der „Herr“ hätte den Corona-Kelch am Lande vorüber ziehen lassen, nachdem man drei Tage lang hintereinander gebetet hätte.

  2. Kirchen, wie auch andere religiöse Zentren, sind natürlich mehr gefährdet den Virus zu verbreiten. Gleiches, wie bei anderen „Großveranstaltungen“, wie Sportstadien, Theater, Disko usw.
    In Österreich war ein Hotspot Eine Aprés-Ski-Feier. Andere Hotspots waren Kreuzfahrtschiffe. Überall dort, wo Menschen länger zusammen sind und miteinander sich gegenüber stehen und reden. Tröpfchen austauschen (Aerosole).
    Daher bitte ich dies nicht auf Kirchengemeinden zu reduzieren. Es gibt wesentlich mehr Veranstaltungen.
    In Paraguay waren es vor allem bisher die „Albergue“-Herbergen. Auch wieder eine große Menschenansammlung. Für rund zwei Wochen auf engstem Raum.

  3. Wer fuer das gute demonstriert, ist aber vor dem virus sicher, denn es ist ein intelligentes.