Asunción: Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (MEF) veröffentlichte gestern den Bericht über die Salden der staatlichen Stellen (OEE) im Finanzsystem zum Ende des Jahres 2025.
Dieser zeigt einen bedeutenden Anstieg der öffentlichen Mittel, die sich im Besitz der privaten Bankinstitute des Landes befinden. Nachdem sie 2024 bei nur 2,422 Milliarden US-Dollar lagen, stiegen sie innerhalb eines Jahres um 43,6 % auf 3,478 Milliarden US-Dollar zum Ende des Jahres 2025.
Dieser Betrag entspricht auch einem Anstieg von nominal 1,056 Milliarden US-Dollar zwischen den beiden Zeiträumen. Im Monatsvergleich ist ein Wachstum von 3,6 % und 121 Millionen US-Dollar gegenüber dem letzten November zu verzeichnen, als die öffentlichen Guthaben 3,357 Milliarden US-Dollar betrugen.
Obwohl diese Zahlen die Ausweitung der staatlichen Liquidität im Laufe des Jahres bestätigen, da von Monat zu Monat ein nachhaltiges Wachstum zu verzeichnen war, fällt dennoch die stark konzentrierte Struktur auf.
In diesem Sinne schloss auch der Dezember, wie alle Monate des vergangenen Jahres, mit einer Konzentration der öffentlichen Gelder auf nur vier private Finanzinstitute, die 69,6 % der Gesamtsumme ausmachten.
Es handelt sich dabei um die Banco Nacional de Fomento (BNF), ueno bank, Sudameris Bank und Continental, in dieser Reihenfolge, obwohl der Bericht des Ministeriums erneut feststellt, dass „die Bewertung dieser Banken auf eine gute Solvenz und stabile Trends hindeutet”. Ebenso lässt sich eine Präferenz der Regierung zugunsten dieser Banken erkennen.
In Guaraníes konzentrieren sich auf diese vier zusammen 12,5 Billionen, was bis zu 72,3 % der in Landeswährung angesammelten Mittel entspricht.
Was die Einlagen in Dollar betrifft, so ist die führende Bank weiterhin Basa, gefolgt von Sudameris, ueno bank und Continental.
Zwölf weitere Unternehmen verfügen ebenfalls über staatliche Guthaben, wenn auch in geringerem Umfang. Zwei davon haben laut dem Bericht ein negatives Rating.
Von den Gesamtmitteln entfallen 53,1 % auf Sparzertifikate (CDA) in Höhe von rund 1,846 Milliarden US-Dollar. Davon entfallen wiederum 73,2 % auf das Sozialversicherungsinstitut (IPS).
Sichteinlagen haben einen Anteil von 40,2 %, während die restlichen 6,7 % auf Girokonten liegen.
Was die Art der Einrichtung betrifft, so weist der Bericht darauf hin, dass 25,6 % des Gesamtbetrags von öffentlichen Unternehmen eingezahlt wurden, gefolgt von Sozialversicherungseinrichtungen, die einen Anteil von 15,6 % ausmachen und unter denen gerade das IPS hervorsticht.
Die übrigen im Finanzsystem hinterlegten Mittel stammen von verschiedenen autonomen und selbständigen Einrichtungen.
Wochenblatt / Última Hora















