Drama am Wasser: Angler von Giftschlange ins Bein gebissen

Pilar: Was als entspannter Vormittag am Ufer des Tebicuary-Flusses begann, verwandelte sich für einen 65-jährigen Mann innerhalb von Millisekunden in einen nackten Überlebenskampf. Während er in aller Ruhe seine Angel auswarf, lauerte im trüben Wasser eine der gefürchtetsten Jägerinnen der Region auf ihre Chance.

Es passierte in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit. Ein stechender Schmerz im Bein riss den Mann aus seiner Idylle. Eine Yarará-Schlange (Bothrops alternatus), bekannt für ihr hochaggressives Verhalten und ihr gewebezerstörendes Gift, hatte blitzschnell zugeschlagen.

Wettlauf gegen die Zeit

Das Gift dieser Vipernart ist tückisch: Es greift die Blutgerinnung an und kann ohne Behandlung zu inneren Blutungen und Organversagen führen. Dem Opfer war sofort klar: Jede Minute zählt. Mit letzter Kraft alarmierte er die Einsatzkräfte.

Ein herbeigeeilter Streifenwagen raste mit dem Verletzten in das Regionalkrankenhaus von Pilar. Dort spielten sich dramatische Szenen ab, während die Mediziner das lebensrettende Gegengift vorbereiteten.

Rettung in letzter Sekunde

Dank der schnellen Reaktion der Ersthelfer konnte das Antiserum rechtzeitig verabreicht werden, bevor das Gift den Körper irreversibel schädigen konnte. Der Patient musste über Stunden unter strenger Beobachtung bleiben, während die Ärzte die Gerinnungswerte seines Blutes überwachten. Erst spät am Abend kam die erlösende Nachricht: Die Werte stabilisieren sich, das Schlimmste ist überstanden.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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