Ein Mann flippt im Krankenhaus völlig aus

Itauguá: Der Alltag in öffentlichen Krankenhäusern ist von Gewaltepisoden geprägt. Patienten, die dringend behandelt werden müssen, wütende Angehörige von Patienten und weitere schlimme Vorfälle werden registriert.

Das neue Ereignis, das das Nationalkrankenhaus von Itaugua erschütterte, hatte als Protagonist einen Mann, der zunächst sagte, er habe eine Dekompensation erlitten. Aber dann fing er selbst an, nach einer Frau zu fragen, die sich später als seine Lebensgefährtin herausstellte und ob sie medizinisch behandelt worden sei.

Und als man ihm sagte, dass die Frau nicht im Krankenhaus sei, flippte der Mann vollkommen aus und fing an, Schaden anzurichten. Er versuchte sogar, das Krankenhauspersonal anzugreifen.

Dr. Roque Silva, Direktor der XI Gesundheitsregion, erklärte, dass der Mann bei seiner wütenden Aktion materielle Schäden angerichtet habe.

„Leider ist es ein Problem, mit dem das Krankenhauspersonal oft leben muss“, beklagte sich Silva.

Wochenblatt / Hoy / Twitter

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6 Kommentare zu “Ein Mann flippt im Krankenhaus völlig aus

  1. Jambo Jambo (Hallo auf PY)

    Naja, in einem Kindergarten eines zivilisierten Landes geht es auch so zu und her. Aber da schiebt die Frau Kindergärtnerin mal einen Riegel vor. Hierzulande habens des noch ned so im Griff.

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  2. Petra Lauer

    Das wundert mich nicht das die Leute ausrasten. Bei diesen katastrophalen Bedingungen die in den Krankenhäusern herrschen. Die Menschen sitzen stundenlang von morgens um 3 oder 4 Uhr um evtl behandelt zu werden. Oft sind keine Ärzte da und wenn sind diese hoffnungslos überlastet. Die Spezialisten sind nur 1x die Woche zu bestimmten Tagen da. Pech wenn der Arzt Mittwochs da war und du am Donnerstag ein Problem hast. Da wundert ich dieser Deep das die Leute ausrasten??? Mich wundert das nicht. Das Gesundheitswesen war und wird hier immer ein Problem sein. Die Politiker stopfen sich die Taschen voll Geld und fliegen nach Brasilien oder sonst wo hin wenn sie selbst krank werden. Nur das Beste vom Besten für sich und die Familie. Das Volk interessiert sie doch nicht.

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    1. Neon Knight

      Mich wundert es auch nicht. Man muss nicht nur im Krankenhaus Nerven wie Drahtseile haben, dasselbe gilt für jede beliebige Behörde. Man wird oft so respektvoll behandelt wie Müll. Man sieht gleichgültige Mitarbeiter, jeder der nur ein bisschen Empathie hat erträgt dieses Elend nicht.
      Der Staat schraubt die Anforderungen für irgendwelche Dinge, Autozulassung, Grundstücke, Bescheinigung für was auch immer, Einfuhr von Waren, Beglaubigungen usw. immer mehr an, agiert aber selbst vollkommen unprofessionell und irgendwelche Direktoren halten die Hand auf, wenn es nicht mehr weiter geht.
      Angestellte haben selbst überhaupt keine Ahnung, weswegen sie jenen Schein oder Dokument brauchen, hat halt irgendjemand so entschieden, egal ob das Sinn macht oder nicht.
      Wer Einfluss hat und viele Amigos, der kennt diese Behördentortur natürlich nicht. Deswegen sind viele Direktorenposten ausschließlich mit „Gente de Confianza“ besetzt. Also parteiloyale Nichtsnutze, die einem Genossen sogleich irgendein Schein, Zulassung oder was auch immer zustellen, während der Kleinbürger sich durch irrsinnige Bürokratie kämpfen muss.

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    2. Petra, Du hast zwar Recht, die Zustände sind katastrophal hier. Aber hier scheint es sich um was anderes zu drehen. Nämlich um Lügen usw. eventuell Fremd oder besser gesagt bekannt gehen. Das ist kein Problem der möchte gern Doktoren.

  3. Hier handelt es sich aber eindeutig um andere probleme als krankenhaus chaos. Wenn partner nicht weiss wo partnerin ist oder diese nicht sagt wo sie ist, kann medizinisches personal nichts tun.

    1. Genau ist es, wenn Partner sagt ist im Krankenhaus wegen einer “ angeblichen “ Krankheit, und der andere kommt von der Arbeit oder sonst woher, muss feststellen, das der/die nicht im Spital ist, kann Man und auch Frau schon mal die Nerven verlieren vor allem hier in Py, das Land der Eifersucht.