Ein neuer Busbahnhof teilt die Bürger von Villarrica

Villarrica: Der neu geplante Busbahnhof in der Hauptstadt von Guairá teilt die Meinungen der Bürger über das Projekt. Die einen sind dafür, die anderen dagegen.

Hauptsächlich geht es bei dem Streit um den Standort. Über soziale Netzwerke kam es zu einem Aufruf von Demonstrationen, vor allem um das Projekt endlich zu forcieren und weil das alte Terminal vollkommen überlastet ist. Pläne sehen vor, dass der neue Busbahnhof außerhalb der Stadt gebaut werden soll, aber der genaue Standort ist immer noch nicht geklärt.

Robert Lopez, einer der Demonstranten, sagte, dass seit einigen Jahren fast alle Stadträte die Absicht geäußert haben, den Bau eines neuen Busterminals in die Wege zu leiten. Bis jetzt sei aber immer noch nichts Konkretes passiert.

Adalberto Mereles, ein anderer Teilnehmer auf der Kundgebung, sagte, man könne es doch nicht zulassen, dass die Zukunft von allen von wenigen geleitet werde, die nur an ihre eigenen Vorteile denken würden.

„Wir wollen, dass die Stadt wächst und wir verstehen, dass man im Zentrum der Stadt kein Terminal haben kann. Die Busse können nicht mehr reinfahren, weil einfach kein Platz mehr da ist“, sagte Mereles.

Letzte Woche protestierten einige Händler in der Nähe des Terminals. Sie fordern nur eine Modernisierung von dem Busbahnhof, denn eine Verlegung würde zu ihrem wirtschaftlichen Ruin führen.

Diejenigen, die den Umzug des Busterminals befürworteten, gaben an, dass sie ihre Proteste im Zentrum der Stadt verstärken werden, damit das Projekt endlich konkrete Formen annehme.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Ein neuer Busbahnhof teilt die Bürger von Villarrica

  1. Was sind das nur für uneinsichtige Menschen, ihre Geschäfte können sie ja auch noch beim neuen Busbahnhof machen? Wohnen an der aktuellen Bussroute in Villa ist jedenfalls nachts kein Zuckerschlecken?

  2. Das ganze erinnert mich an die Stadt, in der wir zuletzt wohnten. Dort ging es allerdings um Autos. Es gab immer weniger Parkmöglichkeiten. Man sollte weitweg oder im Parkhaus parken. Das Parkhaus war nicht gerade billig und die vielen Einkäufe weit schleppen, war für viele auch keine Lösung. So suchten die Menschen andere Möglichkeiten zum Einkaufen, nämlich dort, wo man sein Auto nahe dabei haben konnte; dh. sie fuhren woanders hin. Auf die Geschäfte in der Innenstadt hatte das enorme Auswirkungen. Viele mussten schließen. – Ich kann die Unternehmer am Busbahnhof gut verstehen, sie haben Angst um ihre Existenz weil sie auch nicht wissen, wie ihre Kunden reagieren auf ein Terminal das weit weg ist. Vielleicht könnte es eine Lösung sein, dass die Busse weiterhin das Terminal anfahren und die Menschen dort ein- und aussteigen können. Dann fahren die Busse weiter zum Ausserhalb gelegenen Busterminal. Dann wäre allen geholfen, oder?

    1. In Villarica gibt es doch bestimmt einen Bus Interno, d.h. der nur in der Stadt rumfährt. Also können ja wohl alle , die einkaufen wollen, diesen Bus, der mit Sicherheit einen Stopp am neuen Terminal machen würde, nutzen.

      Und um die nervenden „Händler“ (zahlen die eigentlich Steuern?) zu besänftigen : Man kann das alte Terminal ja erstmal noch weiternutzen, aber dann nur noch begrenzt. Also z.b. alle Busse die nach Asuncion fahren nutzen das neue Terminal und die Busse die aus dem Umland kommen oder nach Encarnacion fahren, nutzen weiterhin das alte Terminal. Und die Leute, die umsteigen, können mit dem Shuttle-Bus zum neuen Terminal fahren.

      1. So weit uns bekannt ist, gibt es keinen Stadtbus in Villarica. Ist noch nicht groß genug. Ein Shuttlebus wäre das Mindeste, was man einrichten müsste, wenn das Terminal außerhalb liegt.

  3. Frag mich welche Händler da insistieren, die ganzen Fliegenden, die da kleinen Mumpitz verkaufen? Ansässige Ladengeschäfte werden wohl kaum vom Busterminal profitieren?
    Ach und ein Stadtbus gibts meines Wissens nicht, da ist in den Strassen echt kaum Platz zum fahren…

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