Ein problematischer Start

Asunción: Obwohl die Steuereinnahmen langsam steigen, hat die neue Regierung dennoch nur leere Kassen von der Abdo-Regierung übernommen. Abgesehen davon, dass dies angekündigt und vorhersehbar war, macht man nun ein riesiges Theater daraus.

Ganz egal welches Resort oder welches Ministerium, alles haben große Schritte versprochen aber können sie nun nicht halten. Während der Weltmarktpreis für Mineralöle steigt senkt man in Paraguay den Benzin, wenn auch nur für einige Wochen. An andere Stelle werden Buchprüfer einbestellt, um das Finanzchaos zu ordnen. Alte Schulden werden mit der Ausgabe neuer Staatsanleihen bezahlt. Diese Praktik hat 2012 Einzug gehalten und wurde unter jeder nachfolgender Regierung mit vollem Genuss ausgenutzt. Doch mittlerweile wird es eng. Wenn nicht bei Itaipú bald mehr Geld aus Brasilien kommt, womit man die Zinsen und die Schulden abstottern kann, wird es problematisch.

Nach europäischem Maß ist die Geldverschwendung meist aus politischem Blickfeld sinnlos ausgegebenes Geld, doch in Paraguay steht und fällt alles mit den Wählern, wodurch die Regierenden bis zum Ende alles tun, um Versprechungen einzuhalten, natürlich auf Kosten des Steuerzahlers.

Wochenblatt

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3 Kommentare zu “Ein problematischer Start

  1. DerEulenspiegel

    Eigentlich sollten Politiker als das bezeichnet werden, was sie in Wirklichkeit sind: VOLKSVERDUMMER und SCHMAROTZER am Volk! Basta.

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  2. Die Staatskassen sind leer und die Konten der Poliker die nun aus dem Amt geschieden sind voll ..Wär hätte dass den gedacht? Alle Jahre wieder kommt eine neu gewählte Herde Politiker an die Fressnäpfe und schaut das die Konten voll sind bevor die nächsten kommen…das Volk muss höhere Steuern bezahlen und es tut sich nichts in diesem Land. Die Armut steigt und mit ihr die Kriminalität. Das macht denen oben nichts aus sie wohnen in ihren bewachten Wohnvierteln und haben ihren Personenschutz. Ist doch in jedem Land das selbe.

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  3. Nun beschweren sich die aktuellen Raeuberhaeuptlinge , das ihre Vorgänger wie üblich nichts von ihrer Beute zurück gelassen haben? Steuern sind Raub und Räuber haben kein Recht sich zu beschweren ?

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