Ein Wegbereiter der Moderne

Als einer der bekanntesten Wegbereiter der Moderne gilt zweifellos das im Museum of Modern Art ausgestellte Sternennacht von Vincent van Gogh.

Das 1889 entstandene Gemälde zeigt nicht nur viel über den Gemütszustand des Malers, sondern auch über die Unsicherheit über Fantasie oder Natur zu zeichnen. Der Künstler, der mit der Armut kämpfte, zu Lebzeiten nicht erfolgreich war galt allgemein hin als geisteskrank. Während seines Lebens konnte er kein einziges Gemälde verkaufen und blieb anonym, doch seine Meisterwerke werden heutzutage für Rekordsummen versteigert.

Kraftlos und am Boden zerstört hatte van Gogh Ende 1888 einen Nervenzusammenbruch, welcher ihn dazu trieb sich das linke Ohr abzuschneiden. Wenig später wies er sich selbst in eine Nervenheilanstalt ein. Im Sanatorium Saint-Paul-de-Mausole in Saint-Rémy-de-Provence entstand “Die Sternennacht“ Mitte Juni 1889. Rund ein Jahr später entschied er sich für den Freitod.

In Korrespondenz mit seinem Bruder erklärte van Gogh, wie er die Ansicht der Nacht in Isolation wahrnahm: “Durch das eiserne Gitterfenster kann ich in einem Gehege ein Quadrat aus Weizen erkennen, über dem ich am Morgen den Sonnenaufgang in seiner Pracht sehe“.

Er studierte am Fenster des Sanatoriums die Aussicht Tag und Nacht. Man erkennt in dem Bild die Faszination für die Sternennacht ein Effekt von van Goghs Zustand war, in dem er nach einer anderen Art von Ordnung suchte. Da die Monate vor seinem Selbstmord sicherlich nicht einfach waren, kann das Gemälde als innerer Kampf ausgelegt werden. Die Sternennacht ist ein vollständig illustrierter Report über van Goghs Zeit in der ehemaligen Abtei Saint-Paul-de-Mausole.

Am 28. September 1889 schickte van Gogh die Sternennacht mit neun weiteren Gemälden an seinen Bruder Theo nach Paris. Nur sechs Monate nach van Goghs Tod starb auch sein Bruder Theo, womit un der anderem das Gemälde in den Besitz der Witwe überging. Neun Jahre später verkaufte sie es an den Dichter Julien Leclercq, der es wiederum an Émile Schuffenecker veräußerte.

Als die Witwe von Theo van Gogh das erfuhr entschied sich, die Sternennacht zurückzukaufen. Erst 1906 verkaufte sie es an die Oldenzeel Gallery in Rotterdam. Es befand sich dann in den Händen von Georgette P. van Stolk aus Rotterdam, die es bis 1938 ihr Eigen nannte, als es an den Amerikaner Paul Rosenberg verkauft wurde. Rosenberg verkaufte dieses geheimnisvolle Meisterwerkes wiederum 1941 an das Museum of Modern Art in New York.

Wer schon einmal im Museum of Modern Art in New York war und das Gemälde Sternennacht von Vincent van Gogh sah, kann sich in etwa vorstellen, wie schön es wäre es selbst zu besitzen.

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