Eine wirkliche Ameisenarbeit, die für Erstaunen sorgt

Asunción: Juan Carlos Paniagua ist Bolivianer und widmete sich intensiv einer wirklichen Ameisenarbeit. Sie besteht aus dem Handwerk mithilfe von Porzellan, Draht und Recycling-Materialien Kunststücke zu kreieren.

Seit über 15 Jahren ist Paniagua auf der Expo in Mariano Roque Alonso vertreten und sorgt immer wieder für Erstaunen. Er stellt seit 20 Jahren in Bolivien Ameisen aus Porzellan her.

Der Unternehmer kommentierte, dass er normalerweise in Kolumbien, Ecuador, Peru, Brasilien unterwegs sei, aber jeden 6. Juli käme er nach Paraguay, zur Messe in Mariano Roque Alonso. Danach geht er bis zum Tag der Freundschaft auf die Plaza de la Democracia. Auf der Expo ist er mit seinem Sohn, der auch die Ameisen herstellt.

„Wir arbeiteten in einer staatlichen Institution in Bolivien, immer untergeordnet und mit meiner Frau sahen wir bald die Notwendigkeit, etwas Neues zu schaffen. So begann die Geschichte mit den Ameisen. Die erste, die herauskam, war eine dicke Ameise, die sich überfressen hatte und am meisten in Bolivien verkauft wurde. Danach verlangten die Leute nach Ameisen mit Berufen: Architekten, Ingenieure, Zahnärzte, verschiedene Charaktere und je nachdem, um was uns die Kunden baten, produzierten wir immer mehr“, erzählte Paniagua. Er erwähnte, dass nicht nur Paraguayer von seinen Kunstwerken begeistert seien sondern auch viele Ausländer auf der Expo. Jedoch gäbe es in ganz Südamerika keine Menschen wie hier im Land, die die Ameisen so lieben und schätzen würden.

„Es ist wichtig, dass die Menschen wissen, dass das Produkt gut gemacht ist. Es motiviert uns, nach Paraguay zu kommen. Wahrscheinlich eröffnen wir in zwei Jahren eine handwerkliche Fabrik mit allen Kunstwerken, die wir herstellen. Es sind nicht nur Ameisen, es gibt auch Bienen, eine andere Linie unserer Kunst“, fügte er hinzu.

Der Kunsthandwerker sagte, dass es verschiedene Materialien gäbe, die er verwende aber hauptsächlich seien es Porzellan und Drahtstrukturen. „In einigen Fällen wird Polyurethanharz verwendet, verschiedene andere Materialien, einschließlich recycelten, Zahnstochern, Spiralen von Notizblöcken, Strohhalme, usw.“, erläutert Paniagua seine Tätigkeit.

Archäologen, Chemiker, Militärangehörige, Zahnärzte, Anwälte, Soldaten, Polizisten und viele andere Möglichkeiten gibt es für die Herstellung.

„Alles, was der Kunde will, wird hergestellt, weil wir dafür da sind. Die Arbeit ist nicht für uns, sondern für den Kunden und wenn sie mich nach etwas fragen, muss ich darauf antworten. Wir tun es immer auf eine persönliche Art und Weise. Der Kunde ist König und wir wollen für ihn arbeiten“, sagte Paniagua.

Jede dieser Ameisen kostet 10.000 Guaraníes.

Für Interessierte, die heute den Besuch auf der Expo nicht mehr schaffen, können diese Paniagua auf der Plaza de la Democracia besuchen oder ihm unter creaciones_dina@hotmail.comeine eineMail schreiben, die er dann mit den erforderlichen Informationen sicherlich beantworten wird.

Wochenblatt / La Nación

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