Elektromotorräder als Alternative zu den hohen Spritpreisen

Asunción: Aufgrund der hohen Spritpreise sind Elektromotorräder eine Alternative, noch dazu werden sie relativ günstig angeboten.

Marcos Paredes, Marketing Manager einer Marke für Elektromotorräder, sagte, dass es viele Anfragen nach solchen alternativen Fortbewegungsmitteln gebe. Er erklärte, dass das Motorrad, wenn es jeden Tag geladen wird, eine Ausgabe von 20.000 Guaranies pro Monat in der Stromrechnung darstellt.

Paredes gab an, dass nach Angaben seiner Firma ZP Paraguay von 30 Motorrädern im Land bereits zwei elektrisch betrieben werden.

Sein Unternehmen bietet chinesische Elektromotorräder ab 1.086 US-Dollar in bar (7.591.000 Guaranies) an. Die teuersten liegen bei 2.015 USD in bar (14.084.000 Gs.).

Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 66 km/h. Mit einer Ladung kann man 50 Kilometer weit fahren. „Wir haben alle Ersatzteile und Zubehör, Garantie und den technischen Service“, versicherte er.

„Elektromotorräder sind nicht wie Motorräder mit Verbrennungsmotor, man kann nicht so schnell fahren. Es sind Routen, die man planen muss und es sind Motorräder mehr für die Stadt oder Vororte. Dies muss berücksichtigt werden, sie sind für Fahrer gedacht, die sich auf kurzen Wegen durch die Stadt bewegen“, sagte Paredes.

Der Universitätsprofessor Victorio Oxilia Dávalos hatte es satt, sein Auto mit Superbenzin zu betanken. Es kostete mehr als 8.000 Gs. pro Liter, also rechnete er aus, dass es besser wäre, auf Strom umzusteigen.

Er kaufte sich ein Elektromotorrad, mit dem er jetzt jeden Tag die 24 Kilometer zur Arbeit und zurückfährt. „Es ist ein ziemlich robustes Fahrzeug für unsere Straßen, es hält und war bisher sehr vorteilhaft“, sagte Dávalos.

Er gab an, dass er nur 14.500 Gs. pro 100 Kilometer ausgibt, einschließlich der Anschaffung einer neuen Batterie nach 5 Jahren. „Ich habe keinen Ölwechsel, ich habe keinen Filterwechsel, ich habe keine Wartung“, erklärte Dávalos.

Die Ergebnisse präsentierte er seinen Studenten an der Universität, um sie für ihre Forschung zu inspirieren.

„Das MOPC, die ANDE, binationale und öffentliche Unternehmen im Allgemeinen schließen Elektrofahrzeuge nicht in ihre Flottenausschreibungen ein. Es sollte schon lange und ein Vorbild sein. Beginnen wir als normale Bürger also solche Fahrzeuge zu nutzen”, betonte Dávalos abschließend.

Wochenblatt / Extra

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