Asunción: Der Pazifik hat das La-Niña-Stadium verlassen. Alles deutet darauf hin, dass sich in den kommenden Monaten ein El-Niño-Ereignis von erheblicher Intensität festigen könnte. Einige Modelle zeigen Anzeichen für ein starkes oder sogar sehr starkes Szenario gegen Ende des Jahres 2026.
Angesichts dieser Prognosen und des anhaltenden Klimawandels verwenden verschiedene Medien bereits Begriffe wie “Mega-Niño“ oder “Godzilla-Niño“. Auch wenn dies keine Fachbegriffe sind, sollen sie das Ausmaß eines Ereignisses verdeutlichen, das an extreme Episoden wie die von 1925–1926 erinnert.
Obwohl es noch zu früh ist, mit Sicherheit von einem “Mega-Niño“ zu sprechen, zeigen die neuesten Aktualisierungen des europäischen Modells sowie die offiziellen Daten der US-Klimabehörde NOAA eine sehr ausgeprägte Erwärmung. Für Paraguay bedeutet dies in der Regel ein erhöhtes Risiko für überdurchschnittliche Regenfälle, häufigere Stürme sowie Hochwasser und Überschwemmungen, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte. Zudem wäre ein intensiver El Niño heute potenziell gefährlicher als in früheren Jahrzehnten: Die globale Erwärmung führt der Atmosphäre mehr Hitze und Feuchtigkeit zu, was die Entstehung von Extremereignissen mit größerer Zerstörungskraft begünstigt.
Wochenblatt / Meteorologiebehörde Encarnación















