Erster Erfolg bei Operation Ko’e Pyahu – Polizist mit 271 Kg Marihuana verhaftet

Paso Tuya: Gabriel García Pereira (28) ist Unteroffizier bei der Nationalpolizei. In seinem Besitz wurden heute früh um 01.00 Uhr 296 Pakete der gepressten Droge gefunden, welche zusammen ein Gewicht von 271 Kg aufwiesen. Das illegale Kraut war in seinem Fahrzeug, einem grünen Volkswagen Gol, versteckt. Er wurde überraschenderweise bei einer Straßenkontrolle auffällig.

Der Polizist war im Moment seiner Festnahme uniformiert und leistete „seinen Dienst“ im Kommissariat Paso Tuya nahe Tacuatí in der Provinz Concepción. Die Operation wurde bewußt nach Mitternacht durchgeführt, um mehr Leute dieser Art aufzuspüren, sagte ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft.

Der Staatsanwalt für Drogendelikte, Luis Piñanez, ordnete die Überführung des Polizisten nach Santa Rosa del Aguaray an.

Unfall in dem Zusammenhang

Nach der Beschlagnahmung der Droge und des Fahrzeuges, bewegte sich die Gruppe aus Polizisten und Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft auf der Ruta 3 nach Santa Rosa del Aguaray. Auf der Höhe der Kolonie Rio Verde, prallte das beschlagnahmte Fahrzeug gegen drei schwarze Rinder auf dem Asphalt.

Dieser Unfall ereignete sich gegen 03.00 Uhr morgens. Der Fahrer, Unteroffizier Nelson Bogarín sowie ein weiterer Insasse wurden dabei nicht verletzt. Das Auto musste allerdings abgeschleppt werden und der Festgenommene wurde wie geplant in Santa Rosa in eine Zelle gesperrt.

Über 300 Hektar Marihuana – nur im Norden der Provinz

Der Staatsanwalt Luis Piñanez, der die Operation Ko’e Pyahu betreut sagte, dass es allein im Norden der Provinz San Pedro über 300 Hektar von Marihuana Anpflanzungen gibt.

Die Anpflanzungen sind meist auf Grundstücken von Indigenen zu finden, die aus Furcht selbst keine Anzeigen bei der Polizei machen. Zudem sagten einige, dass der Anbau und die Betreuung keinerlei Vorkenntnisse benötigen. Für die Landbauern und Indigenen gibt es nichts Besseres. Soja sei schwerer anzupflanzen, gaben einige Betroffene zu.

Die Verkaufspreise liegen auch weit über dem Durchschnitt von anderen Landprodukten. Der Großteil der Ladungen geht über Pedro Juan Caballero nach Brasilien, sagte der Staatsanwalt.

Derzeitig erhält die Staatsanwaltschaft viele Anzeigen wegen illegalen Anpflanzungen, was die Unterstützung im Volk wiederspiegelt. Ohne diese wird es schwer die konstanten Anpflanzungen der Droge zu bekämpfen.

(Wochenblatt / Abc)

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