EU schenkt Paraguay 168 Millionen Euro

Die Europäische Union (EU) stellt 168 Millionen Euro für die Bekämpfung der Armut in Paraguay bereit. Das Geld soll in verschiedene Programme innerhalb des Zeitraums 2014 bis 2020 fließen. „Die Europäische Union, gemeinsam mit ihren Mitgliedsstaaten, plant ungefähr 2,4 Milliarden Euro für die Region zu widmen, davon sind 168 Millionen Euro für Paraguay bestimmt. Dies sind Subventionen. Darüber hinaus haben wir weitere 805 Millionen Euro für Projekte regionalen Charakters zugewiesen“, sagte Claudio Salinas, Chef für den Bereich Lateinamerika bei der EU.

Die frohe Kunde für lokale Politiker brachte eine Delegation des alten Kontinents unter Führung von Jolita Butkeviciene, Direktorin für Lateinamerika und die Karibik, der Direktion zur Kooperation und Entwicklung der Europäischen Kommission. Die Besucher wohnten einem internationalen Seminar mit dem Titel „Tekoporã, 10 Jahre Fortschritt beim sozialen Schutz“ bei, ein Programm, welches die EU seit seiner Gründung unterstützt.

Salinas stellte im Hinblick auf die Gesamtsituation in Lateinamerika eine relativ positive Tendenz fest, sowohl bei der Reduzierung der Armut als auch beim wirtschaftlichen Wachstum. Er erwähnte besonders Brasilien als positives Beispiel. Dennoch bestehe die ungleiche Verteilung von Reichtum weiterhin: „Wenn man die Indizes ansieht, zeigt sich eine leichte Weiterentwicklung in der Region. Die extreme Armut hat sich reduziert, aber eine Ungleichheit existiert weiter, die Region Lateinamerika ist nach wie vor die mit der größten Ungleichheit.“

Die Einschätzung Salinas überrascht, da die paraguayische Regierung zuletzt im April einen leichten Anstieg der extremen Armut verkündet hat. Unter dem Schlagwort „Verletzlichkeit“ erwähnte Salinas die Lage vieler Familien, die zwar statistisch der Armut entkommen sind, aber in der Gefahr stehen, wieder zurück zu fallen, da ihre wirtschaftliche Situation stagniert. Den Mitgliedern der Delegation blieb nicht verborgen, dass das wirtschaftliche Umfeld der Region weit weniger freundlich ist als in den vergangen 10 Jahren, dies verstärke die Sorgen, so Salinas.

Quelle: La Nación

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7 Kommentare zu “EU schenkt Paraguay 168 Millionen Euro

      1. War ja klar, die ewigen Miesmacher müssen gleich wieder alles infrage stellen.
        Wenn ihr euch mal etwas umschauen würdet im Land würdet ihr vielleicht auch mal sehn, dass tatsächlich einiges passiert.
        Nur zwei Beispiele von vielen : Hier in Guaira haben tausende Familien im Campo auf Staatskosten „Banos modernos“ bekommen. Einfach zwar aber immerhin (WC, Dusche, Waschbecken, Kabine)
        Es werden seit Jahren Siedlungen zweckmässige Sozialbauten errichtet für junge Familien die die gegen einen Minimalbetrag mieten können.
        Klar, dass nicht mit einem Fingerschnipp alles Ungleichgewicht bekämpft werden kann und Armut wird es hier – und im Übrigen im reichen Europa ansteigend – weiterhin geben aber nur meckern hat in der Welt noch nie was bewegt.

        1. Die EU hat auch viele arme,erstmal die helfen,und dann noch was an die verstohlene autoridades schicken,sodas die EU noch ein dankeschoen von den armen regierungsmaennern bekommt.

  1. Die Entscheidung der EU kann ich nur begrüssen. Ich würde mir wünschen die Unterstützung verrieselt nicht in korrupte Kanäle, dafür ist das Land ja bekannt. Siehe paradisische Zustände in der Verwaltung. In der Ukraine haben sich ja 1,5 Milliarden in Luft aufgelöst. Natürlich freue ich mich wenn es den armen Familien zu Gute kommt, das ist löblich. Hier wird aber leider nicht mitgeteilt für welche Projekte es ausgegeben werden soll, ist dies bekannt? Investitionen sollten nachweislich überprüft werden von unabhängiger Seite mittels Rechnungen, dann erst der Finanzausgleich erfolgen. So wird in D. bei Invest Förderung verfahren die aus EU, KFW und Landesmitteln Geld erhalten. Die Verfahrensweise der Regierung in P. ist mir natürlich nicht bekannt. Eine Transparenz über die Erfolge in öffentlichen Medien wäre wünschenswert.

  2. Ob nun einer Reicher wird oder nicht wird man sehen.Ich bin neugierig wo das Geld bleibt.
    Vielleicht gibt es etwas Transparenz.
    Es wäre mal an der Landlosenbauern mit Land zuversorgen, als sie von besetzten Parzellen zu Jagen, Sie Weiterbilden.Das bringt etwas Produktivität.Viele dieser Bauern; bekommen ja nicht mal eine sinnvolle Fruchtfolge,im kleinen im Hausgarten zusammen.Nicht das sie es bringen, sie wissen einfach nicht.Geld ist da ; an die Arbeit.Liebe Beamten und Wohltäter des Volkes,Euro für Euro sauber vor den Volke abrechnen: Aber aufpassen nicht das die Pazellen nach drei Tagen wieder da sind wo sie waren.

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