Familienkonflikt führt zur Schließung vom Touristenziel

Santa Rosa del Aguaray: Ein Familienkonflikt führte im Oktober 2016 zur Schließung der Laguna Blanca. Eine Wiedereröffnung ist ungewiss. 20 Jahre war der Punkt ein magisches Touristenziel.

Jedes Jahr kamen etwa 5.000 Besucher zur Laguna Blanca, allein die Eintrittskosten generierten rund 150 Millionen Guaranies jährlich. Sie liegt 250 Kilometer von Asunción entfernt, im Departement San Pedro. Sara Arredono de Duarte und ihre Tochter Malvina Duarte eröffneten 1977 die Lagune und waren die alleinigen Besitzer, obwohl noch mehr Kinder von Sara Duarte existieren.

Am Anfang kamen nur wenige Besucher, das änderte sich aber im Jahr 2002 schlagartig. Das Nationale Sekretariat für Tourismus (Senatur) begann die Lagune zu bewerben. Es folgten im Zuge dessen immer mehr Verbesserungen in die Infrastruktur. 2010 investierten die Tochter Malvina Duarte 400 Millionen Guaranies für den Bau von neuen Unterkünften. Zwei Jahre später starb die Mutter und die insgesamt neun Kinder streiten nun um das Erbe.

Es geht, wie immer nur ums Geld. Es kam zu keiner Einigung, aber der Betrieb von der Lagune lief noch weiter. Die Geschwister von Malvina Duarte schrieben den Besitz zum Verkauf aus. Es störte sie, dass immer noch Touristen kamen und ihrer Schwester Einnahmen generierten. Im September wurde durch ein Gericht eine einstweilige Verfügung erlassen. Dabei wurde ein Bruder von Duarte als Verwalter eingesetzt. Nun wurde es Malvina Duarte zu bunt und sie schloss die Laguna Blanca.

Wie es mit dem 1.120 Hektar großen Areal weiter geht ist ungewiss.

Quelle: La Nación

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