Fassungslos: Verschwiegenes Verbrechen aufgedeckt

Asunción: Noch war der Weihnachtstag keine 30 Minuten alt, wurde die Polizei in den Stadtteil Trinidad gerufen. Ein Mann soll Opfer eines Überfalls geworden sein. Dabei starb er.

Paolo Battilana Salazar erklärte der zu Hilfe gerufenen Polizei, dass sein Bruder Marcelo auf der Straße erstochen wurde, anscheinend bei einem Überfall. Das ins Krankenhaus eingelieferte Opfer erlag da seinen insgesamt fünf Stichwunden. „Als später ein anderes Familienmitglied ihn vor den Augen der Polizei fragte, warum Paolo mit seinem Bruder Marcelo Streit suchte, verstanden die Polizisten gar nichts mehr. Die Geschichten passten einfach nicht zusammen“, erklärte Édgar Galeano, Leiter des 12. Kommissariats bei einem Radiointerview.

„Beide Brüder trinken keinen Alkohol und sind Kampfkunst-Champions in mehreren Klassen. Das Opfer hatte die Möglichkeit sich zu verteidigen, auch auf der Straße gegen Motochorros. Marcelo Battilana war körperlich überaus trainiert“, fügte Galeano hinzu.

Einmal das Haus der Brüder auf der Straße Sacramento nahe Primer Presidente durchsucht, fand man alles in Scherben vor, was Hinweis genug auf einen stattgefundenen Kampf war. Später erklärte auch ein weiteres Familienmitglied, dass das Ableben von Marcelo, Paolos Schuld war und es bei einem Zweikampf dazu kam.

Beim der gestern Abend stattfindenden Trauerfeier wurde der Täter schlussendlich verhaftet. Einmal in Handschellen, gestand Paolo die Tat ein und sprach über das Motiv der Tat: Sein Bruder hatte die Musik zu laut aufgedreht.

Wochenblatt / Hoy

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2 Kommentare zu “Fassungslos: Verschwiegenes Verbrechen aufgedeckt

  1. Simplicus-Manni

    Was für Idioten! Wegen Nichtigkeiten! Kein Einzelfall im Land der „unbegrenzten Freundlichkeit“.