“Finaler Rettungsschuss“

Asunción: Wenn ein Stier ausbüxt ist das immer ein Problem und kann zu extrem gefährlichen Zwischenfällen führen. Ein Taxifahrer in der Hauptstadt hatte einfach nur Glück bei dem ungewöhnlichen Aufeinandertreffen.

Gestern Nachmittag, gegen 17:00 Uhr, ereignete sich der Vorfall auf der Straßen Sacramento fast an der Primer Presidente in Asunción. Laut dem Polizeibericht fuhr eine Taxifahrer auf der Straße entlang als ihm ein Stier ins Auto lief. Die Windschutzscheibe zerbrach und ein Spiegel wurde beschädigt. Das Rind setzte seine Flucht unvermindert fort.

Der Fahrer verständigte die Polizei. Aus dem 12. Polizeirevier kamen die Beamten zum Ort des Geschehens. Sie entdeckten den Stier und erschossen ihn. Er war von dem Schlachthof Frigomerc entkommen, der an der Ecke Lombardo Ecke Artigas liegt.

Natürlich war die Empörung in sozialen Netzwerken über den “finalen Rettungsschuss“ groß. Doch laut der Polizei, sei mit der “Übereinstimmung der geltenden Gesetzgebung gehandelt worden, die die körperliche Unversehrtheit und das Eigentum anderer schützt“.

Grundlage dafür ist das Gesetz 1.800/2.002, das den Aufenthalt und die Bewegung von Tieren auf der Straße reglementiert. Die Stadtverwaltung oder die Nationalpolizei kann in der Tat Tiere einziehen oder auch erschießen, wenn eine Gefahr von ihnen ausgeht.

Quelle: Hoy

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2 Kommentare zu ““Finaler Rettungsschuss“

  1. Was regt man sich auf!
    Mal Nachdenken, wieviel Kraft das Tier hat, wie gefährlich es ist.Gerade wenn es verletzt ist!
    Wenn der Stier seine Kraft richtig einsetzen könnte, gäbe es weniger Rindfleich auf den Teller.
    Hoffentlich haben sie das Tier wenigsten anständig abgestochen, nach den Schiessen , sonst schade ums Fleisch!

  2. Tjaja, offensichtlich ist das ein globales „Phänomen“, dass in den sozialen Netzwerken die Empörung groß ist, wenn ein „armes“ Tier geschossen wird.
    In manchen Fällen durchaus berechtigt (siehe erschossener Nachbarshund), in anderen Fällen wie diesem hier komplett unnötig. Der Stier war im Strassenverkehr in Panik und kann in diesem Zustand leicht Menschen schwer verletzen.
    Abgesehen davon handelte es sich hier um ein Tier, dass sowieso geschlachtet werden würde.