Frente Guasu entscheidet Wiederwahl von Fernando Lugo voranzutreiben

Asunción: Die Gruppe Frente Guasu, die alle Parteien der Linken vereint, entschied am gestrigen Mittwoch, eine Kampagne zu starten, die eine Wiederwahl von Fernando Lugo zum Präsidenten möglich macht. Dazu braucht es eine Verfassungsänderung. Die Entscheidung wurde bei einem Treffen der Parteien in der Zentrale getroffen, in Anwesenheit des Staatschefs.

Hugo Richer, Minister für soziale Aktionen sagte über den Stand der Dinge: Die Parteiführer haben noch nicht entschieden wie oder wann die Kampagne begonnen wird. Zuerst soll eine Umfrage gemacht werden, um herauszufinden mit welchen Mitteln dies geschehen soll.

Bei der Besprechung waren auch Belarmino Balbuena, Camilo Soares und Sixto Pereira zugegen.

Die linken Parteiführer baten den Präsidenten darum den Gesetzesvorschlag der Konzession der Flughäfen zu stoppen womit private Unternehmen keinen Einfluss auf staatlichem Gelände erlaubt werden.

Daniel Codas, Vizepräsident der Partei Patria Querida (Geliebtes Vaterland) sagte, dass die Wiederwahl nicht zum gewünschten Erfolg führen wird. Die patriotische Allianz für den Wechsel (APC) konnte sich nicht über die alten Laster der Colorados (Vetternwirtschaft, Planstellenbesetzung) überwinden, versicherte er.

Der Minister der Wahljustizbehörde, Alberto Ramírez Zambonini hat an den Plänen der Parteigruppe nichts auszusetzen. Die Entscheidung liegt in den Händen der Politiker, das TSJE ist auf jeden Fall vorbereitet.

Er fügte hinzu dass jetzt sogar die beste Zeit wäre eine solche Kampagne zu beginnen da es bis 2012 keine weiteren Wahlen gibt. Ein politischer Konsens damit Lugo eine zweite Amtszeit antreten kann ist allerdings noch in weiter Ferne.

Ramírez Zambonini traf sich mit dem Mandatsträger um über die Ausschüttung von Geldern zu sprechen, die notwendig sind damit Paraguayer im Ausland wählen können. Auf über 750.000 wird die Anzahl derer geschätzt, die im Ausland (Argentinien, Brasilien, Spanien, Italien, USA, usw.) arbeiten und wahlberechtigt wären.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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