Für 80.000 Euro vergiftet?

Independencia/Wien: Alles weist auf ein Mordkomplott in der deutschen Kolonie Independencia hin, berichtet heute die Tageszeitung Kurier. Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt fand als Motiv für den möglichen Gift-Mord an Wendy Freiherr am 29.09.2011 zwei Lebensversicherungen, von denen der Witwer profitierte. Beide Versicherungen wurden zu verdächtigen Zeitabständen abgeschlossen, die eine ein Jahr vor der Abreise nach Paraguay und die andere nur einen Monat vor dem Sterbefall. Weitere Versicherungen könnten noch ans Tageslicht kommen.

Über Gerhard H. (53) früherer FPÖ-Kommunalpolitiker und seine Lebensgefährtin Michaela S. (47) wurde wegen dringenden Tatverdachts die Untersuchungshaft verhängt. Obwohl der Verdächtige seit 2009 mit Wendy Freiherr verheiratet war wohnte er die ganze Zeit mit seiner Freundin zusammen. Anscheinend stimmt so einiges nicht an ihrer Beziehung. Der Bruder von Wendy sieht in Gerhard H. einen Betrüger, der sich nur an ihrem Gut bereichern wollte. Im Jahr 2005 wurde ihm schon ein Haus mit Grundstück überlassen.

Freiherr starb am 29. September 2011 um 01.00 Uhr morgens während eines Paraguay-Aufenthalts in der deutschen Kolonie Independencia. Gerhard H. Blieb mit seiner Freundin noch mehrere Wochen in Paraguay bevor sie wieder nach Österreich zurückkehrten. Da angekommen verschwiegen sie den Tod von Wendy Freiherr vor ihrer Familie.

Eine Exhumierung die man Mitte des Jahres durchführte hatte zum Ergebnis, dass eine todbringende Dosis Schmerzmittel im Körper gefunden wurde, Medikamente die auch im durchsuchten Haushalt von Gerhard H. und Michaela S. gefunden wurden.

(Wochenblatt / Kurier)

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Für 80.000 Euro vergiftet?

  1. Die Frau scheint nicht alle Datteln am Baum gehabt zu haben, wenn Sie den Typen heiratet und duldet das er mit seiner Freundin weiter zusammen lebt. Es ist lobenswert, das man diesen Typen gefasst hat und einsperren wird. Hoffentlich!

  2. Holistic Economy

    Folgt man dem Nutzen und nähert man sich denen, die ein Motiv haben könnten. Wenn man dann im Kreis der Verdächtigen, die Checkliste Psychopathie Dimension 1 bzw 2, von Dr. Hare anwendet, stellt sich nur noch die Frage, warum jemand es nicht getan haben sollte. Auch die Zersetzung zwischen Deutschsprachigen ist seit den Kriegen eine beliebte Taktik. Anschuldigungen können auch andere Gründe haben, nur dem sichtbaren7 Geld zu folgen reicht nicht. Wer oder was, hat einen Nutzen vom verursachten Leid ?