Für das Geld, was HC zahlt, kann man auch Verteidigung erwarten

Asunción: Knapp drei Stunden, nachdem die US-Regierung über Botschafter Ostfield die neuen Sanktionen verkündete, meldeten sich die ersten „Verbündeten“ des Ex-Präsidenten und taten sein Auftreten als Einmischung in interne Belange und fehlende Beweise ab.

Abgesehen davon, dass einer er HC Verbündeten sich bei der US-Botschaft verplappert haben muss, damit diese so genaue Informationen bekommen konnte, müssen nun die Personen, die auf seiner Lohnliste stehen alles sagen, was seine Anwälte für richtig halten. Die ersten Sprecher waren Juan Carlos Galaverna und Oscar Tuma. Weitere werden folgen. Es wird von ihnen erwartet.

Für Galaverna handelt es sich um Einmischung in interne Belange, wenn Personen wie Velazquez und Cartes vom US-Finanzmarkt ausgegrenzt werden und Oscar Tuma hätte gerne erste alle Beweise gesehen, damit er über die Legitimität der Sanktionen etwas sagt.

Galaverna bestritt die Möglichkeit von Verbindungen zwischen Horacio Cartes und der Hisbollah, da der ehemalige Präsident vom Staat Israel mit Vorliebe und Respekt behandelt werde. In der Begründung der USA hieß es jedoch, dass Cartes-Repräsentanten Bestechungsgelder der Hisbollah für die Erteilung von Aufträgen erhalten haben.

Oscar Tuma, selbst Anwalt, lehnte sich nicht so weit aus dem Fenster, erklärte jedoch, dass ohne vorgelegte Beweise man viel sagen kann. Doch alle, selbst die HC Verbündeten, wissen, dass es diese Beweise gibt aber auch, dass die USA sie nicht veröffentlicht, weswegen es so ein leichtes ist sie damit zu attackieren. Währenddessen geht die USA-Tour von Santiago Peña zu Ende.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Für das Geld, was HC zahlt, kann man auch Verteidigung erwarten

  1. Deutsch-Paraguayo

    Was für eine miese Berichterstattung. „Doch alle, selbst die HC Verbündeten, wissen, dass es diese Beweise gibt aber auch, dass die USA sie nicht veröffentlicht“. Die USA hat Saddam Hussein ermordet, rein aufgrund von Behauptungen, ohne jeden Beweis. Das heißt nichts anderes, dass die USA alles behaupten und Menschen wirtschaftlich vernichten und auch töten darf, ohne Beweise vorlegen zu müssen. Und das findet diese Zeitung auch noch gut. Was hat das noch mit unabhängigem Journalismus zu tun?

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  2. Wer Cartes helfen will muss US Americaner auf eine paraguayische Sanktiionsliste setzen. Angefangen beim US Botschafter bis zu den Deep state Vertretern der USA? Wer Frieden im eigenen Land will muss als erstes die US Botschaft schliessen?

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  3. Ich möchte mich nicht in die Politik Paraguays einmischen, aber dennoch möchte ich erwähnen dass die USA schon immer mittels diskreditierender Aktionen, versucht hat in die Politik Südamerikas einzugreifen! Sehr oft ist ihnen das auch gelungen. Ich habe gestern zufällig auf einem Fernseher den schmierigen Typen der USA Botschaft gesehen und habe mich sofort an die üblen Praktiken der USA erinnert.Ohne dass ich Eingangs wusste um was es da überhaupt geht. Aber es ist mal wieder so ein plumper Versuch, sich in die Politik Paraguays einzumischen…..

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