Geduldsfaden gerissen: Zone vor Wahlgericht soll geräumt werden

Asunción: Die Nationalpolizei hat am Dienstag ihre Präsenz im Bereich des Obersten Gerichtshofs für Wahlrecht (TSJE) verstärkt, wo seit Tagen mehr als 1.000 Menschen demonstrieren und den Verkehr auf der Eusebio Ayala blockieren. Es wird von einer bevorstehenden Räumung gesprochen.

Beamte der Spezialeinheit der Polizei (FOPE) stießen am frühen Dienstagmorgen zu den Mitarbeitern der Nationalpolizei, die das Gebiet aufgrund der Demonstrationen in der Nähe des TSJE bereits bewachten. Rund 1.300 Menschen hatten sich dort versammelt, um den angeblichen Wahlbetrug bei den Parlamentswahlen vom 30. April anzuprangern.

Laut einem Bericht von Telefuturo wurde die Zahl der Einsatzkräfte zur Bekämpfung von Ausschreitungen verdreifacht, und es wurde beobachtet, dass eine Formation uniformierter Beamter, die in der Vergangenheit nicht üblich war, beide Fahrspuren der Avenida Eusebio Ayala in Asunción besetzte.

Auch drei Wasserwerfer wurden hinter der Polizeisperre aufgestellt. Im Prinzip würde man an die Verantwortlichen herantreten und sie bitten zu gehen. In diesem Zusammenhang ist von einer eventuellen Räumung die Rede. Darüber hinaus waren Beamte der Staatsanwaltschaft vor Ort.

Die Staatsanwaltschaft erließ am vergangenen Sonntag sieben Haftbefehle gegen Demonstranten, die am Vortag Drohungen gegen die TSJE-Minister ausgesprochen haben sollen, und zwar über Audios und Videos, die in den sozialen Netzwerken verbreitet wurden. Die Wahlbehörde weitete ihre Beschwerde auf diese Situation aus.

Die Verhaftungen wurden gegen Esteban Estragó Queirolo (59), Rodrigo Andrés Piatti Morinigo (42), Darío Camelli Melgarejo (30), Jorge Ramón Gamarra Brítez (26), Sebastián Brítez Medina, William Andrés Campuzano Ruiz (39) und Adalberto Fernández Mendoza (33) ausgesprochen.

Wochenblatt / Última Hora

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Geduldsfaden gerissen: Zone vor Wahlgericht soll geräumt werden

  1. Wenn die Demonstranten vor dem Wahlgericht verjagt werden koennen die sich sehr schnell vor den Haeusern der Wahlgerichts Mitarbeiter wieder finden. Wenn gegen Personen vorgegangen wird, die mit etwas drohen koennen die zum Zuge kommen, die handeln.
    Richtig gefaehrlich wird es wenn Demonstranten dann statt fuer Geld aus Überzeugung handeln.

    10
    6
  2. Geben sie sich Mal die Mühe und fahren da hin ….70% die da stehen sind bezahlte und von Führern beeinflusste Indianer. Ohne Geld sind die eh weg

    16
    1