Asunción: Berta Paredes, Leiterin der Entomologie-Abteilung bei dem Nationalen Dienst zur Ausrottung der Malaria (SENEPA), berichtet von einem auffälligen Phänomen nach den jüngsten Unwettern: In weiten Teilen des Landes sind gigantische Mücken aufgetaucht.
Ursache für die plötzliche Plage sind die massiven Wasseransammlungen und überschwemmten Schlaglöcher, die ideale Brutbedingungen bieten.
„Es handelt sich um Mücken der Gattung Psorophora, die durch ihre enorme Größe und dunkle Färbung auffallen“, erklärt die Expertin. „Diese Arten brüten bevorzugt in großen Wassermengen. Ihr Lebenszyklus wird durch die aktuell hohen Temperaturen und die extreme Luftfeuchtigkeit massiv beschleunigt,“ fügte sie weiter an.
Paredes gab jedoch Entwarnung: Trotz ihres furchteinflößenden Aussehens sind die Exemplare der Gattung Psorophora keine Krankheitsüberträger, sondern eine wildlebende Art. Ein wichtiger Hinweis für die Bevölkerung: Während starke Gerüche (wie Repellents) die Insekten abschrecken, werden sie von menschlichem Schweiß magisch angezogen.
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