Grenzverkehr nimmt Fahrten auf

Am letzen Tag des Jahres 2014 konnte doch noch die historische Bedeutung der Verbindung zwischen Posadas und Encarnación in Betrieb genommen werden. Der vorausgegangene Rechtsstreit oder vielleicht eher gesagt das Kompetenzgerangel wurde zwischen den argentinischen und paraguayischen Behörden beigelegt.

Die Eisenbahnverbindung soll der Wirtschaft zwischen den beiden Ländern neue Impulse verleihen, insbesondere soll der Tourismussektor davon profitieren. Die Überfahrt mit dem Zug dauert in etwa sechs Minuten.

Am 31.12.2014 um 09:30 Uhr nahm nun die Eisenbahngesellschaft “Ferrocarill Internacional Casimiro“ den Nahverkehr zwischen der Stadt Posadas in Argentinien und der paraguayischen Grenzstadt Encarnación auf. Bei der Jungfernfahrt waren mehrere Touristen sowie auch Behördenvertreter beider Länder zugegen. Ab dem 02.01.2015 wird der Pendelverkehr regelmäßig von 7 bis 19 Uhr durchgeführt, das Ticket kostet 15 Pesos oder 7.000 Guaranies.

„Es ist endlich doch noch der Traum wahr geworden diese Grenzverbindung in Schwung zu bringen. Es ist ein historischer Moment, als die Vertreter der Ministerien, einmal der Vertreter von Paraguay durch das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation und der argentinische Innen- und Verkehrsminister, Florencio Randazzo, die Verträge unterzeichneten“, sagte der Gouverneur von Itapúa, Luis Gneiting, der zusammen mit dem Bürgermeister von Encarnación, Joel Maidana, sowie dem Präsidenten der staatlichen paraguayischen Eisenbahngesellschaft (Fepasa), Roberto Salinas und weiteren Vertretern der Zoll- und Einwanderungsbehörde an der Eröffnungszeremonie teilnahmen.

Viele Menschen nutzten schon am ersten Tag diesen neuen Service, die offizielle Eröffnungsfeier mit hochrangigen politischen Vertreter beider Länder ist für Mitte Januar geplant.

Quelle: La Nación

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