Großes Reiseaufkommen: Keiner jammert mehr wegen teurer Spritpreise

Asunción: Was wurde nicht in den letzten Wochen wegen der hohen Spritpreise geplagt. Eigentlich müsste deswegen jeder zu Hause bleiben. Weit gefehlt, denn das Reiseaufkommen der Paraguayer ist höher denn je, sogar die Zahlen vor der Pandemie werden übertroffen.

Die Grenzbewegung erlebte diesen Dezember einen deutlichen Aufschwung, der mit den Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten zusammenfällt. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2021 beträgt die Steigerung 122 %.

Der Direktor für Migration, Ángeles Arriola, bestätigte, dass es laut dem Bericht vom 1. bis 22. Dezember 236.000 Einreisen in das Land und mehr als 286.000 Ausreisen gab.

„Wir schließen ein Jahr mit viel Bewegung ab, viele Paraguayer verlassen das Land und viele kehren zu den Feiertagen zurück“, sagte er in einem Interview mit dem Radiosender 650 AM.

In dieser Statistik sind rund 234.000 Menschen enthalten, die nach Argentinien gefahren sind, eines der Reiseziele, das die Liste anführt.

Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres gab es einen Anstieg von 122 % in Bezug auf die gesamten Grenzbewegungen zwischen Ein- und Ausreise, bestätigte er.

Arriola gab weiter an, dass Grenzübergänge wie Puerto Falcón im Dezember ein Wachstum von bis zu 500 % verzeichnet haben. „Letztes Jahr hatten wir die Zahl von 19.000 nicht erreicht, heute haben wir mehr als 59.000 Menschen, die den Grenzübergang passierten“, fügte er hinzu.

Auch der internationale Flughafen Silvio Pettirossi verzeichnete seinerseits eine Zunahme der Passagierbewegungen um 18 %, was auch mit der Erhöhung der Frequenzen bestimmter Fluggesellschaften einhergeht.

Arriola bestätigte, dass zu diesem Zeitpunkt die vor der Covid-19-Pandemie registrierten Zahlen bereits überschritten worden seien, was auf eine Zunahme der Zahl der Personen hinweist, die das Staatsgebiet betreten und verlassen.

Wochenblatt / Hoy

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

4 Kommentare zu “Großes Reiseaufkommen: Keiner jammert mehr wegen teurer Spritpreise

  1. DerEulenspiegel

    Jammern, klagen und betteln gehört doch hier zum „guten Ton“ – so jedenfalls meine Wahrnehmung seit beinahe 20 Jahren.

    10
    11
    1. x16520518_193814594518

      Die Medien stimmen an und die Medien sind es die das Thema beenden. Gerade eben las ich noch Ihr Ukraine-Kommentar. Propaganda wirkt!

      Lieber DerEulenspiegel, Sie fallen immer wieder mit Kritik zu allen möglichen Themen auf, offensichtlich haben die hiesigen Gewohnheiten bereits verinnerlicht. Oder hatten Sie diese bereits vor 20 Jahren? Nichts für Ungut! Manchmal sollte man zwecks Selbsterdung in den Spiegel schauen!?

      9
      3
    2. Wenn es Ihnen in Paraguay nicht gefällt, jammen sie doch in Bebra, Castrop-Rauxel oder Bitterfeld darüber, wieviel in Paraguay gejammert wird.

  2. Die im Artikel benannte Angeles Arriola ist eine Frau, auch jetzt keine Unbekannte (mehr).
    Hier ein Lobhuldigungsartikel aus dem Cartes-Blatt dieser Super-Frau, wo u.a. die enge Zusammenarbeit mit dem Pandemiekarrierist und Angstmacher Sequera erwähnt wird:
    https://www.lanacion.com.py/estilodevida/2021/06/03/mujer-destacada-de-azafata-y-modelo-a-encargada-de-la-seguridad-nacional-desde-la-direccion-de-migraciones/
    Und auch noch ein Familienmensch, wer hätte das gedacht, nachdem dieses blonde Gift (wörtlich gemeint!) eiskalt eine 17-köpfige Familie aus Russland-Deutschen nach langer Reise abschieben lässt, weil diese nicht ge“impft“ ist.
    In ihrer Familie sind bestimmt auch nicht alle geimpft, aber da ist es ja egal. So wie es den meisten Privatpersonen egal war, nur in ihrer Staatstätigkeit waren sie alle penibel wie verrückt und haben alle mitgemacht. Auch viele Unternehmen.