Asunción: Am Mittwoch, dem 6. Mai 1981, wurde Asunción durch eine Nachricht erschüttert: Deutschland beantragte die Auslieferung des Deutschen Hans Hermann Weyer, der wegen Betrugs, der Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung beschuldigt wurde.
Der Anzeige zufolge hatte der damalige „schöne Konsul“, der sich in der High Society von Asuncion wie ein Fisch im Wasser bewegte, Universitätsabschlüsse und sogar Adelstitel verkauft. Er war in Deutschland inhaftiert worden, hatte eine Kaution von 1.500.000 DM hinterlegt und war dann 1980 über Pedro Juan Caballero nach Paraguay eingereist.
Der damalige Generalstaatsanwalt Clotildo Jiménez lehnte die Auslieferung des Mannes, eines Schützlings von Alfredo Stroessner, ab. Der „schöne Konsul“ hatte ein Büro in der Avenida España, in dem er Bilder mit dem Konterfei von Alfredo Stroessner und Nazi-Devotionalien aufhängte, Fotos von sich in Luxusfahrzeugen machte und gerne mit schönen Frauen posierte. Ein Volkswagen Brasilia mit dem Wappen „schöner Konsul“ stand stets in seiner Garage.
Am Mittwoch, dem 6. Mai 1981, wurde die Gesellschaft in Asunción durch eine Nachricht erschüttert, die auf Seite 28 von ABC Color erschien: Deutschland beantragte die Auslieferung des Deutschen Hans Hermann Weyer, der in seinem Land des Betrugs, der Urkundenfälschung und der Steuerhinterziehung beschuldigt wurde.
Am 6. Mai 1981 sagte er auf einer Pressekonferenz sogar, dass er als „Patensohn von Reichsmarschall Göring“ und wegen seiner Berühmtheit als „internationaler Playboy“ verfolgt werde, wie in der Abc Color am 7. Mai 1981 veröffentlicht wurde. Zu seiner Beziehung mit dem damaligen Botschafter Dr. Josef Engels, sagte er, dass sie zu Beginn sehr gut war, doch sich dieser mit der Zeit auf seinen Fall versteift hat. Er konnte nicht zulassen, dass er gewisse Dinge über ihn sagt, welche seinen Ruf schädigen.
Der Mann räumte auf dieser Konferenz ein, dass er mehr als 350 Ehrentitel „vermittelt“ habe und dass ihn angeblich 86 % der europäischen High Society kennen. Außerdem war er nach eigenen Angaben Honorarkonsul von Bolivien in Deutschland, einen Posten den Weyer 1956 mit 18 Jahren für 20.000 Mark erkaufte und weitergab.
Weyer ging so weit zu sagen, dass er eine politische Partei für die Bundestagswahl in Deutschland gegründet habe und dass viele Frauen für ihn gestimmt hätten. Am Sonntag, den 20. März 1983, zwei Jahre nach dem Antrag Deutschlands, wurden der „Konsul Bello“ und seine Sekretärin von der Polizei verhaftet und in das Gefängnis von Tacumbú und Buen Pastor gebracht. Im Mai wurden sie unter Hausarrest wieder nach Hause geschickt.
Aprovechando los vínculos que hizo, vendía pasaportes paraguayos a prófugos de la justicia, títulos nobiliarios a paraguayos y alemanes incautos. También tierras pero que sólo existían en los papeles, todo a un costo elevado… pic.twitter.com/MiUQvVng8G
— ™ (@ReloadedRetropy) May 14, 2020
Wochenblatt / Abc Color / Twitter











Y-Verbinder mit Saugknopf
Hahaha, uhuhuh, der konnte sich sicher fühlen. Merke: Wenn Plata hast kommst höchstens für ein paar Tage ins hiesig Vollprofi-Prästeinzeitgefängnis. Will ja auch jeder etwas von deiner Portokasse haben. Hier ist vieles billig. In jeder Beziehung.