Filadelfia: Im Rahmen des Projekts “Distanzen verkürzen: Impulse für die Entwicklung des indigenen Kunsthandwerks“ wurden 14 Motorkarren (Motocarros) an kunsthandwerklich tätige indigene Gemeinschaften im paraguayischen Chaco übergeben.
Die Initiative wurde vom paraguayischen Kunsthandwerksinstitut (IPA) in Zusammenarbeit mit der Türkischen Agentur für Zusammenarbeit und Koordination (TIKA) ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Produktions-, Transport- und Vermarktungsbedingungen für indigenes Kunsthandwerk zu verbessern. Dabei sollen geografische Barrieren überwunden werden, die historisch den Zugang zu Rohstoffen, Märkten und Messen erschwert haben.
Die Motorkarren sollen den Transport von Materialien und Fertigprodukten sowie die Teilnahme an Handelsmessen erleichtern. Dies fördert die wirtschaftliche Autonomie – insbesondere der Kunsthandwerkerinnen – und trägt zur nachhaltigen Entwicklung dieser Gemeinschaften bei.
Das Projekt wird von der First Lady der Republik Türkei, Emine Erdoğan, und dem Präsidenten von TIKA, Abdullah Eren, unterstützt. Damit wird die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Paraguay und Türkei gestärkt, um die Selbstbestimmung der indigenen Völker und den Erhalt ihres kulturellen Erbes durch das Kunsthandwerk zu fördern.
Wochenblatt / Megacadena















