Villarrica: Ein Strafgericht in der Hauptstadt von Guairá vorgestern Ruth Ester Insfrán Rodríguez zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren. Sie wurde für schuldig befunden, ein erst dreijähriges Mädchen, auf das sie aufpasste, während die Eltern arbeiteten, systematisch misshandelt zu haben.
Die erschütternden Ereignisse trugen sich in der Stadt Villarrica über einen Zeitraum von drei Monaten zu, zwischen August und November 2023. Den Ermittlungen zufolge beging die nun Verurteilte die Taten systematisch während ihrer Tätigkeit als Kindermädchen. Die grausamen Übergriffe fanden im Badezimmer – während sie das Kind wusch – sowie im Schlafzimmer statt. Seit dieser Zeit leidet das kleine Mädchen unter psychischen Folgeschäden und zeigt große Angst davor, jene beiden Räume zu betreten, in denen sie misshandelt wurde.
Obwohl die Staatsanwaltschaft ursprünglich eine Strafe von 15 Jahren gefordert hatte, legte das Gericht unter dem Vorsitz von Richterin Elsi Ortiz und den Beisitzern Julio Alfonso und Cristian Giménez nach Prüfung der Beweislage ein Strafmaß von elf Jahren fest.
Das “Kindermädchen des Grauens“ wird ihre Strafe im Gefängnis von Villarrica verbüßen.
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