Hochwasser fordert zwei Menschenleben

Panchito López: Nachdem ein Mann schon am Montag beim Retten von Eigentum an einem Stromschlag in der überfluteten Zone von Asunción starb summierte sich heute ein zweites Opfer, ein zehnjähriger Junge hinzu. William Miranda Samaniego wartete in der Provinz Misiones mit seiner Familie darauf in Sicherheit gebracht zu werden. Er stürzte im überfluteten Hinterhof des Hauses ins Wasser. Ein Cousin sah ihn danach im Wasser und gab seiner Mutter Bescheid, die ihn zwar rettete jedoch mit Hilfe einer Krankenschwester nicht mehr wiederbeleben konnte.

Die Bewohner der nicht dicht besiedelten Zone erklärten gegenüber der Presse keine Hilfe zu bekommen. Erwähnenswert ist jedoch eine Schenkung von Medikamenten. Das Notstandsekretariat half laut eigenen Aufzeichnungen bisher 30.000 Familien in diversen Gebieten des Landes.

ie staatlichen Autoritäten befürchten jedoch den größten Schaden beim Rio Paraná, da dieser eine riesige Wassermenge führt. Auch in den nächsten Tagen erwartet man weiteren Pegelanstieg. Die Wasserkraftwerke am Fluss sind bei solchen starken Regenfällen eher benachteiligt, da jedes Öffnen der Schleusen schnelle Pegelanstiege nach sich zieht.

(Wochenblatt / Última Hora)

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