Ihr wurden sieben Tage geschenkt

Coronel Oviedo: Nachdem ein Arzt fälschlicherweise eine Frau für tot erklärte und dessen Ehefrau die Ermittlungen gegen ihn aufnehmen musste, war klar, dass dabei nichts herauskommen würde.

Gladys Rodríguez de Duarte, die vor elf Tagen fälschlicherweise von Dr. Heriberto Vera in der Privatklinik San Fernando für tot erklärt wurde, und nur eine Stunde später beim Bestatter im Leichensack wieder erwachte, verstarb schlussendlich am vergangenen Freitag im Regionalkrankenhaus. Vorausgegangen war ein Gebärmutterkrebs, an dem die Patientin litt.

Nachdem die Frau vor elf Tagen erwachte und die Tochter dies zur Anzeige brachte wollte Dr. Vera die Patientin nicht mehr behandeln. Als die Staatsanwaltschaft sich einschaltete, wurde seltsamerweise der Ehefrau des Arztes der Fall zugewiesen. Nachdem diese erfolglos eine Vereinbarung aushandeln wollte, worin ihr Ehemann schuldfrei davonkommt, erklärte sie sich als befangen und der Fall einer neuen Staatsanwältin zugewiesen.

Auch wenn das Opfer noch Zeit hatte sich von seiner Familie zu verabschieden und rund eine Woche länger lebte, verlor sie schlussendlich den Kampf gegen den Krebs. Ihr zweiter Totenschein war dann korrekt und es gab diesmal nichts zu beanstanden.

Wochenblatt / Extra

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3 Kommentare zu “Ihr wurden sieben Tage geschenkt

  1. Diesem Pfuscher gehört trotz allen der Prozess gemacht es ist nicht der Einzelfall gewesen von diesen Pfuscher er ist durch seinen Pfusch in mir bekannt noch einen Fall schuldig wo er einen Männlichen Patienten ohne zu wissen was er hatte erst einmal verschiedene Spritzen gab,die dazu führten das der Patient immer schwächer wurde in weniger als 2 Stunden . Die eine Tochter des Patienten ging zum Arzt der gerade in der Mittagspause war,er herrschte die Tochter an sie solle ihn nicht stören und der Krankenschwester bescheid sagen er währe beim Essen. Als der Patient dann an Herzstörungen immer mehr litt kam dieser Pfuscher immer noch nicht wo der Mann dann Augenscheinlich tot war bequemte dieser Pfuscher sich berühre mit einen Apparat die Fingerspitzen und meinte er wär tot. Ohne Sauerstoff ohne Reanimation als die Angehörigen weinten meinte er noch frech das hier kein Platz zum weinen sei das sollten sie Zuhause tuen.Der Name des Patienten es Antolin Armoa Santacruz. Dann verließ er Fluchtartig sein Sanatorium.

  2. Unfaßbar, die arme Frau….wer weiß was im Vorfeld alles lief.! Bin ich froh das einmal alles, alles ans Licht kommt!

  3. Ich habs ja schon in den letzten zwei Kommentaren über diesen Fall geschrieben, dass der Arzt höchstwahrscheinlich schon richtig lag mit dem Totenschein, nur eben ein paar Tage zu früh. Nun wird er wohl doch noch von Unter- zum Oberarzt des Krankenhauses befördert.
    Das hat man halt eben davon, wenn man sich nicht mit der Frau Staatsanwältin – zufälligerweise die Frau des Arztes, der sieben Tage im Voraus Totenscheine ausstellt – einigen kann. Was zu beweisen war.