Asunción: „Ronaldinho: The One and Only“, eine Dokumentarserie, die Netflix veröffentlichen wird, erzählt das Leben des Fußballers Ronaldinho Gaúcho. In einer der Folgen wird an seinen Gefängnisaufenthalt in Paraguay erinnert. Er wurde in dem Land festgenommen, als er mit einem gefälschten Pass einreiste, den ihm die kürzlich verhaftete Dalia López beschafft hatte.
Dalia López war eine der Vermittlerinnen für Ronaldinhos Ankunft in Paraguay. Den Ermittlungen zufolge versorgte sie ihn mit einem gefälschten Pass, um in das Land einzureisen.
Netflix wird die Dokumentarserie am 16. April 2026 unter dem Titel „Ronaldinho: The One and Only“ veröffentlichen.
Sie porträtiert das Leben des brasilianischen Stars Ronaldinho Gaucho, der mit seinem Talent und seiner Ballkunst Millionen von Fans auf der ganzen Welt zum Lächeln brachte.
Von der Streaming-Plattform veröffentlichte Teaser-Bilder zeigen die umstrittene Episode seiner Festnahme in Paraguay, einen der kontroversesten Momente im Leben des Fußballers abseits des Spielfelds.
Der Vorfall ereignete sich im März 2020, als der ehemalige Fußballer zusammen mit seinem Bruder festgenommen wurde, nachdem er mit gefälschten paraguayischen Dokumenten in das Land eingereist war.
Ronaldinho verbrachte zunächst Untersuchungshaft in der Agrupación Especializada, wo er mit den Insassen Fußball spielte und eine Meisterschaft gewann, deren Preis ein Schwein war.

Ronaldinho (in der Mitte, im weißen Trikot) posiert nach einem Fußballspiel mit den Insassen der Agrupación Especializada.
Anschließend wurde ihm Hausarrest in einem Hotel gewährt, bis im August desselben Jahres seine Situation durch eine alternative Lösung geklärt wurde, die ein Gerichtsverfahren verhinderte.
Der ehemalige Fußballer und sein Bruder Roberto de Assis Moreira kamen am 4. März 2020 in Asunción an, um mit ihrem Image ein Sozialhilfeprogramm für Kinder in Paraguay zu unterstützen.
Zwei Tage später wurden sie festgenommen, als bekannt wurde, dass sie über den internationalen Flughafen von Asunción mit gefälschten paraguayischen Pässen eingereist waren, die laut ihren Anwälten ein Geschenk waren, da sie vorhatten, in Paraguay Geschäfte zu eröffnen.
Wochenblatt / Última Hora















