Inhaftierte Frauen stellen OP-Kittel her

Ciudad del Este: Frauen, denen die Freiheit entzogen wurde, haben sich der Herstellung von OP-Kittel gewidmet und erzielen damit ein gutes Einkommen.

Es handelt sich dabei um inhaftierte Frauen des Frauenrehabilitations- und Wiedereingliederungszentrum “Juana María de Lara“ in Ciudad del Este. Sie stellten 38.592 OP-Kittel zum Verkauf her. Produktion und Einkommen steigen vor allem, wenn sich die Arbeitnehmerinnen an den Einsatz von Maschinen gewöhnen.

28 inhaftierte Frauen, die als Nähassistentinnen in der externen Fabrik der Firma Mega Plásticas S.A. arbeiten und bereits ihr Gehalt von der vorher genannten Firma erhalten haben, sind von ihrer Aufgabe begeistert.

Die Gefängnis- und Unternehmensbehörden betonten ebenso, dass die Produktion wächst, wenn sich die Arbeiterinnen an die Nutzung der Maschinen gewöhnen.

An dem ersten lang erwarteten ersten Produktionstag in der externen Fabrik wurden während der Arbeitszeit von 07:00 Uhr bis 15:00 Uhr 265 Operationskittel hergestellt.

Für die Unternehmensvertreter war dieser Wert äußerst erfreulich und sie sahen aufgrund des Einsatzes und der Zufriedenheit der Frauen, die sie damit verspürten, ein enormes Potenzial.

Innerhalb weniger Tage wuchs die Produktion und bereits 10 Tage nach Arbeitsbeginn erfolgte die erste Lieferung von insgesamt 4.071 OP-Kitteln. Bisher wurden 38.592 hergestellt.

Am 25. August leistete das Unternehmen Mega Plásticas S.A. die erste Gehaltszahlung zugunsten der Arbeiterinnen, die Tag für Tag Opferbereitschaft, Engagement, Disziplin und den Willen zur Verbesserung zeigen.

Das Justizministerium hebt das Engagement von Initiativen des Privatsektors hervor, die auf die neue Verwaltung des Staatsportfolios vertrauen und bei der Verbesserung des Strafvollzugssystems durch Programme zur Rehabilitation zusammenarbeiten.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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