Itapé mit Mängeln in der Infrastruktur

Die Einwohner von Itapé im Departement Guairá leiden unter dem Mangel an Allwetterstraßen, bei Regen sind sie von der Außenwelt abgeschnitten. Straßenarbeiten, die von den Regierungen Fernando Lugo und Federico Franco initiiert wurden, sind längst überfällig, 10 Millionen US Dollar wurden dafür veranschlagt.

Die Straßenbauarbeiten begannen im Umkreis der Städte Villarrica, Coronel Martínez und Borja im Rahmen von mindestens vier Projekten, keines ist bis jetzt abgeschlossen. Itapé ist einer der drei Bezirke im Departamento Guairá, neben Paso Yobai und Dr. Botrell, in denen umfangreiche Arbeiten im Straßenbau durchgeführt werden.

An Regentagen und auch danach sind viele Gemeinden isoliert. Itapé gilt als geistige Hauptstadt von Guairá im Hinblick auf die Marienverehrung. Am Fluss Tebicuarymí befindet sich eine Wallfahrtskirche mit bedeutetem, touristischem Potenzial.

Schwerpunkt der Pflasterarbeiten ist die 28 Kilometer lange Strecke zwischen Coronel Martínez und Itapé. Im Mai 2010 begannen die Arbeiten, nun fehlen immer noch sieben Kilometer.

Das Projekt verschlingt 26,818 Milliarden Gs. und wurde während der Regierungszeit von Fernando Lugo genehmigt, die Verantwortung lag damals beim ehemaligen Minister für öffentliche Arbeiten und Kommunikation, Efraín Alegre. Die „Firma für das paraguayischen Bau- und Wohnungswesen SA“ (Covipa) gewann die Ausschreibung, leitende Ingenieure und Eigentümer sind Òscar Antonio Rubiani Yanho und Silvero Pascual Rubiani.

Der Bauleiter vor Ort, Ingenieur Marcelo Martínez sagte, die Verzögerung sei hauptsächlich auf die vielen Regenfälle zurückzuführen. Er schätzt, dass ein Jahr auf das Konto des Wetters geht und ein weiteres durch den Zementmangel (Pflasterarbeiten) verursachte wurde.

Bei gutem Wetter werde man im September dieses Jahr die Strecke öffnen können, es werde aber immer zu Behinderungen kommen, denn die Seitenstreifen und Abwassergräben müssen noch fertig gestellt werden.

Die Strecke Itapé-Villar mit einer Gesamtlänge von 21 Kilometern wird ebenfalls gepflastert. Hier begannen die Arbeiten im Dezember 2012 während der Präsidentschaft von Frederico Franco, veranschlagt wurden 23,858 Milliarden Guaranies, die Arbeiten übernahm das Victoria-Konsortium, Carlos Francisco Tatton ist an der Spitze des Unternehmens. Hier fehlen auch noch sieben Kilometer bis zur Fertigstellung.

Quelle: ABC Color

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