Japanerin hilft aus Liebe zu Paraguay den Bewohnern

Asunción: Die Japanerin Yoko Fujikake kam vor 24 Jahren das erste Mal nach Paraguay. Die Gastfreundlichkeit und ihre Arbeit haben sie hier verwurzelt. Zweimal jährlich kommt und hilft sie.

Fujikake, die für die als Freiwillige für die Agentur für internationale Kooperation (Jica) arbeitet ist eigentlich als Rektorin an der Universität von Yokohama als Antropologin tätig und kommt trotzdem Jahr für Jahr zwei Mal nach Paraguay, um die Rechte der Frauen zu stärken und die Lebensqualität der Familien mittels ihrer Projekte zu verbessern.

Jetzt kam sie zusammen mit 14 Studenten ihrer Universität, einige davon Paraguayer mit Stipendien. Zusammen bleiben sie bis Ende September um Projekt in La Colmena und Coronel Oviedo umzusetzen.

Fujikake ist auch die Gründerin des Programms „Verbesserung der Lebensqualität von Frauen auf dem Land“. Bei diesem Kurs bildete sie bisher 30 Frauen aus, so dass diese als Köchinnen oder Kleinunternehmerinnen arbeiten können. Für ein neues Projekt sind bisher 50 Frauen eingeschrieben. Das Ziel ist es jedoch in 5 jahren 1033 Frauen weiterzubilden.

Fujikake gründete auch die Stiftung “Mitaí y Mitakuñaí” mit Sitz Caaguazú, welch zusammen mit der Universität Nihon Gako arbeitet. Diese Organisation schaffte es vier Schulen zu gründen in denen fairer Handel gelehrt wird. Fujikake findet die ñanduti Stickereien sehr schön, nur fehlt es an permanenter Qualitätskontrolle, um dieses Produkt ohne Mittelsmänner direkt nach Japan exportieren zu können.

Wochenblatt / Hoy

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