Kaum entlassen, gleich erschossen

Pedro Juan Caballero: Ein Mann, der kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurde, weil er unter anderem mit Drogen gehandelt hatte, wurde letzte Nacht in Pedro Juan Caballero erschossen, als bewaffnete Männer ein Attentat auf ihn verübten.

Das Opfer heißt Demecio Méndez Giménez (38), alias “Mende’i“, der wegen schwerem Raub, Drogenhandel und anderer Delikte ins Gefängnis kam.

Der Mord fand am Sonntag um 21.15 Uhr vor einer Werkstatt auf der Straße Dr. Francia, zwischen Teresa Roa Caballero und Alejo García in der Hauptstadt des Departements Amambay, nahe der Grenze zur brasilianischen Stadt Ponta Porá, statt.

Den Angaben der Polizei zufolge saß Méndez in Gesellschaft mehrerer Personen, als plötzlich zwei Männer mit vermummten Gesichtern, vermutlich Sturmhauben, auftauchten, um ihn zu töten.

Nach Angaben der zweiten Polizeistation von Pedro Juan Caballero befanden sich die maskierten Männer an Bord eines silbergrauen PKW der Marke Mitsubishi. Sobald sie ihr Opfer identifiziert hatten, eröffneten sie das Feuer auf Méndez, der sofort getötet wurde. Nach Abschluss des Verbrechens flohen die Täter auf brasilianisches Territorium.

Méndez wurde im März 2015 festgenommen, weil er angeblich an einer Schießerei teilgenommen hatte, bei der ein zweijähriger Junge getötet wurde. Es war auch im Bereich der Unterwelt für den Handel mit Betäubungsmitteln bekannt.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Kaum entlassen, gleich erschossen

  1. Dummheit muss bestraft werden. Man geht nicht wieder zurück wo man dich erwartet!
    Als Eingeborenen muss ihn doch mindestens 2.Sachen klar gewesen sein.
    Es kann Probleme geben mit den Angehörigen des 12.Jährigen der Tötet wurde.Killer sind leicht zu haben!
    Das sich während der Haft die Verhältnisse in der Unterwelt dort verändert haben können zu seinen Ungunsten.
    Neuer Platzhirsch.Beides ist Tödlich!

  2. Hans Feindegger

    Wahrscheinlich hat ihn die Tatsache angelockt schnell viel Geld verdienen zu können in PJC City. Nur sollte man auch regelmäßig seine Schießübungen trainieren. Und auch beim Friseur oder Restaurant immer schussbereit sein.

  3. Das Opfer „Mende’i*, das wegen schwerem Raub, Drogenhandel und anderer Delikte im März 2015 festgenommen und ein paar Monate bis Jahre später ins Gefängnis kam ist erst 2038 wieder auf freiem Fuß gesetzt worden? Das arme Opfer (den kleinen 2-Jährigen meine ich damit).