Asunción: Die Stadtverwaltung hat das Kingfish am Freitag wegen unhygienischer Zustände und Nichteinhaltung der Vorschriften geschlossen. In dem Nachtclub wurde eine junge Frau mit einem Glas verletzt und verlor dabei ihr Auge.
Die Direktion für Verbraucherschutz der Stadtverwaltung von Asunción schritt heute Morgen gegen 10.00 Uhr ein und ordnete die Schließung des Nachtclubs Kingfish an, der sich in Senador Long fast España befindet.
Der Direktor des Verbraucherschutzes, Guillermo Fernández, teilte mit, dass die Schließung mit der Nichteinhaltung von Dokumenten und Gesundheitsvorschriften in Bezug auf die Gebäudestruktur zusammenhängt.
Er stellte klar, dass die Entscheidung nicht mit dem tragischen Vorfall in dem Lokal zusammenhängt, bei dem eine junge Frau am vergangenen Sonntag ihr Auge verlor.
„Es geht vielmehr um die Wände, die Elektrik, die Böden, die nicht glatt oder wasserdicht sind, und auch um die Trinkbarkeit des Wassers, das Zertifikat für den Umgang mit Lebensmitteln und die Dunstabzugshaube“, sagte er.
Umstrittene Nachtbar
Er fügte hinzu, dass sie bereits am 13. August die Aussetzung der Aktivitäten der Bar aufgrund der festgestellten Gesundheits- und Dokumentationsmängel in den Räumlichkeiten beantragt hätten. Die Eigentümer haben jedoch nicht gemäß den geltenden Vorschriften gehandelt.
Fernández wies darauf hin, dass diese Maßnahme aufgehoben wird, sobald die gesundheitlichen Anforderungen erfüllt sind, und dass die Frist von der Intervention der Eigentümer abhängt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Kingfish von der Stadtverwaltung geschlossen wurde, da gegen dieses Unternehmen bereits mehrere Verwaltungssanktionen wegen Nichteinhaltung von Steuern und Betriebsbedingungen verhängt wurden, sei es aus strukturellen oder verwaltungstechnischen Gründen, z. B. wegen Nichtbezahlung von Patenten.
Junge Frau verlor bei Kingfish ein Auge
In dem Nachtclub verlor die junge Dahiana Montserrat Benítez (20) ein Auge, als sie am vergangenen Sonntag mit einem Glasbecher ins Gesicht geschlagen wurde.
Der Angreifer, Elián Fernando Tomás López Torres (24), ist wegen schwerer Körperverletzung angeklagt und befindet sich im Gefängnis von Tacumbú in Untersuchungshaft.
Wochenblatt / Stadtverwaltung













