Komet Lovejoy am Abendhimmel

In dieser Woche lässt sich der Komet Lovejoy noch relativ gut beobachten, danach nähert er sich immer mehr der Sonne und verschwindet. Der Himmelskörper mit seinem Schweif ist gut mit dem bloßen Auge erkennbar, besser beobachten kann man ihn natürlich mit einem Fernglas oder Teleskop, informierte Miquel Serra vom Institut für Astrophysik (IAC).

Man sollte die noch verbleibenden Tage ausnutzen und natürlich auf einen klaren Himmel hoffen.
Lovejoy befindet sich im Süden, in diesen Tagen im Sternbild der Plejaden und Widder, in den kommenden Tagen steigt dieser noch etwas weiter nach oben.

Am Dienstag war Neumond, wenn der Mond wieder zunimmt kann die Helligkeit stören. Der Schweifstern leuchtet grünlich, verantwortlich dafür sind zweiatomige Kohlenstoffmoleküle in den Gasen des Schweifs. Kometen, die einen Staubschweif haben, leuchten aufgrund der Sonne eher gelblich. Seinen Namen verdankt er dem Entdecker, einem australischen Hobbyastronom Terry Lovejoy, es ist schon der fünfte Komet den Lovejoy entdeckte.

Am 7. Januar war Lovejoy der Erde am nächsten, sein Abstand betrug rund 70 Millionen Kilometer, am 5. Januar war jedoch Vollmond und die Beobachtung dadurch beeinträchtigt. Der Sonne am nächsten wird der Komet am 30. Januar sein, dann entwickelt er auch seine größte Schweif-Aktivität. Ab dann wird die Beobachtung schlechter werden, da er zu diesem Zeitpunkt von der Erde weiter weg ist. Untenstehend, bei der Quellenangabe für das Foto, finden Sie Angaben wann und wo genau Lovejoy zu beobachten ist und noch detailliertere Angaben über die Geschichte und Herkunft.

Foto: Sky und Telescope

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