Krankenschwesternstreik begann heute Nacht

Asunción: 14.000 Krankenschwestern streiken für höhere Löhne. Trotz der hohen Teilnehmerzahl bleibt die Notfallversorgung garantiert, so eine Sprecherin der Vereinigung des Pflegepersonals (APE). Bis zum kommenden Sonntag soll der Streik ausgeweitet werden wenn nicht zuvor schon eine Übereinkunft gefunden wird. Betroffen sind nur staatliche Stellen.

Somit sind staatliche Gesundheitszentren, IPS Posten sowie das Hospital de Clinícas, welches der medizinischen Fakultät der Universität von Asunción untersteht, davon betroffen.

Die Krankenschwestern vereinen sich vor ihren jeweiligen Arbeitsstellen umso die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen. Die Regierung muss zur Beilegung eine Lohnerhöhung garantieren sowie die Ernennung von rund 5.000 Krankenschwestern auf feste unkündbare Stellen.

Für 14.00 Uhr ist eine erneute Gesprächsrunde des Gesundheitsministeriums, dem Arbeitsministeriums sowie der Vereinigung der Krankenschwestern geplant.

Die APE vereint 13.000 Krankenschwestern von denen 75% aktiv am Streik beteiligt sind während der Rest Notfälle behandelt oder beispielsweise Dialyse bei Patienten durchführt, erklärt die Sprecherin.

Am gestrigen Abend, wenige Stunden vor Streikbeginn platzen die Verhandlungen zwischen den drei Parteien weil keine Gesetzgeber der Haushaltskommission zugegen waren, die Möglichkeiten der Finanzierung durchspielen können.

Die Krankenschwestervereinigung bittet den Kongress 7 Milliarden Guaranies in den Haushaltsplan für 2012 zu inkludieren damit sie den gewünschten Lohnzuwachs sowie Alterszuschlag ab Januar bekommen können.

Von den 14.000 Krankenschwestern arbeiten 8.100 auf Vertragsbasis, meist um ein Jahr verlängert, ohne Arbeitsplatzgarantie.

(Wochenblatt / Abc)

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2 Kommentare zu “Krankenschwesternstreik begann heute Nacht

  1. wie immer streiken in paraguay berufsgruppen die zumindest fuer paraguayische verhaeltnisse sowie so
    schon gut verdienen.justizbehoerden,lehrer,aerzte und
    krankenschwestern.noch dazu besteht in diesen-branchen-
    fast immer eine mehrfachbeschaeftigung was also auch eine
    mehrfache lohnerhoehung ergibt
    streiken sollten diejenigen die nicht einmal 1 000 000
    im monat verdienen.da waeren die streiks berechtigt

  2. PSSSSTTTT^^^^…. Bist DU wohl ruhig ?
    Wenn das mein Capataz hört…lol.

    Nein, da hast Du mehr als RECHT.^^

    Nur, die die es eigentlich am ALLERNÖTIGSTEN hätten…
    die kommen mit dem aus was sie haben/bekommen.^^

    Ob man „studiert“ sein muss ???