Kriegsschauplätze als Touristenattraktion

Pilar: Nicht nur Naturschutzgebiete oder Strände können eine Touristenattraktion sein, jetzt will man auch mehr Werbung für Kriegsschauplätze machen und hofft, dass diese Besucher aus dem In- und Ausland anziehen.

Der Besuch historischer Stätten, an denen die großen Schlachten des ersten Krieges ausgetragen wurden, bleibt aber eine Herausforderung. Überraschenderweise haben solche Zeitzeugen, wie Humaitá als auch Paso de Patria, keine Allwetterstraße.

Die Bewohner dieser Orte, die Schauplätze der größten Schlachten des Krieges gegen den Dreibund waren, hoffen, dass das Vorhaben Wirklichkeit wird.

Für die Lehrerin Vicenta Miranda ist dies weiterhin eine langwierige Angelegenheit. Die Schauplätze haben alle Eigenschaften, um den Tourismus zu fördern, aber damit dies nachhaltig ist, ist es unerlässlich, dass die Regierung Arbeiten unternimmt, die es den Besuchern dieser Orte ermöglichen, einen Weg bei jedem Wetter zu haben.

Erinnern wir uns daran, dass die Kommission, die zum 150. Jahrestag der Veranstaltung zur Aufwertung der historischen Stätten des Krieges gegen den Dreibund eingesetzt wurde, vor einem ehrgeizigen Projekt stand. Etwa 22 Liegenschaften wurden bewertet und für sieben schwer zugängliche Orte, wie Yataity Corá, wurden Allwetterstraßen gebaut. Ebenso hat man neun Denkmäler errichtet, wie die Büsten von Mariscal López und Bartolomé Mitre in Yataity Corá, dem Ort, an dem das historische Treffen zwischen den beiden damaligen Führern stattfand.

In Curupayty wurden etwa 100 Meter Schützengräben wie in der Schlacht nachgebildet und zudem Fußwege für die Besucher angelegt.

Das Projekt war eine koordinierte Arbeit mehrere Institutionen, wie dem Ministerium für öffentliche Arbeiten (MOPC), dem Ministerium für Kultur (SNC), dem Ministerium für Tourismus (Senatur) und den lokalen Regierungen sowie Kommunen.

Einwohner der Distrikte Paso de Patria und Humaitá, Departement Ñeembucú, behaupten, dass Geschichtstourismus eine gültige Option sei und die Wirtschaft der Bewohner ankurbeln könne.

Das Departement Ñeembucú war der Hauptschauplatz des großen Krieges, drei Jahre lang galt es als Zeuge des Heldentums des paraguayischen Volkes.

Heute, nachdem die Region jahrelang in Vergessenheit geraten waren, können diese historischen Stätten Besucher aus dem ganzen Land empfangen, von Pilar bis Paso de Patria. Ein Wunsch der Bevölkerung ist, dass der Staat in das Straßensystem investiert, um den Tourismus in diesem versteckten Punkt Paraguays zu entwickeln und zu fördern. Sowohl die Politiker als auch die sozialen Akteure hoffen, dass die Ansprüche der Straßen endlich Realität werden.

Überraschenderweise haben diese geschichtsträchtigen Orte keine Allwetterstraßen, es ist zwingend erforderlich, dass der Staat nach Süden schaut, wo ein reiches historisches Erbe vor sich hinschlummert.

Wochenblatt / Ultima Hora

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