Ciudad del Este: Elf Sexarbeiterinnen, die im Viertel “Área 2“ der Hauptstadt von Alto Paraná tätig sind, berichten von einer regelrechten Leidenszeit.
Die Vereinigung UNES – Unidas en la Esperanza (Vereint in der Hoffnung) gibt an, dass die Frauen Opfer von Todesdrohungen, Erpressungen und schweren Raubüberfällen wurden. Hinter den Taten soll angeblich ein obdachloser Mann stecken, der sich als Frau ausgibt.
Das Schwerwiegendste an dem Vorfall ist laut den Schilderungen die Reaktion der Polizei. Als die Frauen die erste Polizeistation aufsuchten, sollen die Beamten die Aufnahme der Anzeige verweigert und schroff geantwortet haben: „Das sind Probleme der Straße, klärt das unter euch.“
Aufgrund der mangelnden Unterstützung durch die Polizei wandten sich die Betroffenen an die Staatsanwaltschaft, wo der Fall nun unter dem Tatbestand “Bedrohung“ geführt wird. Die Vereinigung kritisiert jedoch, dass es bisher weder konkrete Schutzmaßnahmen noch nennenswerte Fortschritte in den Ermittlungen gibt.
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