Letzter Gruß vom Papst aus dem Cockpit

Am Sonntagabend startete die Maschine der Alitalia vom Flughafen Silvio Pettirossi aus mit Papst Francisco und seiner Delegation an Bord Richtung Rom. Es waren ereignisreiche Tage für Paraguay, am Sonntag stand noch die Messe in Ñu Guasu auf dem Programm, über eine Millionen Menschen nahmen an der Zeremonie teil, des Weiteren besuchte er noch Armenviertel und die Costanera in Asunción.

Aus dem Flugzeug sendete der Pontifex noch einen letzten Gruß an Horacio Cartes und sein Volk:

„Ich verlasse Paraguay und befinde mich auf der weiten Reise nach Rom, auf diesem Weg schicke ich Ihnen, Eure Exzellenz, herzliche Grüße und spreche meine Dankbarkeit und Zuneigung aus, ich werde Sie in meinem Herzen behalten und bedanke mich bei allen Menschen. Möge Gott Ihnen helfen, in Brüderlichkeit und Harmonie Fortschritte zu erzielen“.

Ob und wie dieser Besuch nun Auswirkungen auf das Land haben wird, muss sich erst zeigen. Entgegen aller Unkenrufe brach zumindest das Handynetz nicht zusammen, teilweise lief es im Internet sogar besser als je zuvor.

Kritik gab es von vielen Besuchern im Ñu Guasu Park, im Fernsehen sah man in den ersten Reihen viele Stühle, es waren jedoch in etwa nicht mehr als 15.000 Stück und für die Obrigkeit oder ausgewählte Personen reserviert, das gewöhnliche Volk musste auf Stehplätze im knöcheltiefen Schlamm ausharren.

Ansonsten kam es aber zu keinen größeren Zwischenfällen, sogar viele ausländische Pressevertreter lobten die reibungslose Organisation und das Kommunikationssystem, abgesehen von dem außerplanmäßig geplanten Besuch der Gedenkstätte von Ycuá Bolaños, wo eine Gruppe von Fans die Absperrungen überwand und dem Papst keine Möglichkeit ließen, zu dem Mahnmal zu gelangen. 15 Personen wurden verletzt und das Papamobil setzte seine Reise ungebremst zum Flughafen fort.

Quelle: ABC Color

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