Lugo vermittelt bei Missbrauch von Agrochemikalien

Villa Oliva: Bewohner aus Villa Oliva, Departement Ñeembucú, zeigten die Verwendung von Agrochemikalien durch die Firma Villa Olivia Rice an. Das Unternehmen baut Reis an und soll dabei Flüsse und Feuchtgebiete kontaminieren sowie Wasserläufe umleiten.

„Die Reisbauern haben Angst, dass wir uns beschweren. Sie drohten uns sogar. Zudem werden Bäche umgeleitet. Früher gab es viele Feuchtgebiete, nun aber trocknen diese am Rande der Reisfelder langsam aber sicher aus“, klagte Sara Villasanti, Bewohnerin aus Villa Oliva.

Es erfolgte schon eine Anzeige gegen die eingangs erwähnte Firma beim Umweltsekretariat Seam. Eine Antwort erfolgte nicht, trotz der Existenz eines Beschlusses für das Verbot von Pestiziden in der Reisbauerzone.

„Die Gegend ist gut für die Reiskultivierung. Jedoch trocknen die Landwirte Feuchtgebiete aus weil sie das Wasser daraus ableiten. Es fliegen Flugzeuge über die Felder und sie versprühen Agrochemikalien. Die Reisbauern kaufen immer mehr Land. Das beeinflusst schon die Städte Alberdi und Villa Franca“, erklärte Oliva.

Auch die Verantwortlichen aus den Gemeinden in der Gegend werden beschuldigt, die Situation zu ignorieren und Bürger, die sich beschweren, zu drangsalieren.

Nun trafen sich Vertreter einer Bürgerinitiative aus Villa Oliva heute mit dem Kongresspräsidenten Fernando Lugo. Er soll vermitteln und eine Lösung in dem Fall finden.

Wochenblatt / La Nación

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.