Mann erstochen und dennoch frei

Fernando de la Mora: Gestern Abend gegen 17:20 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann erstochen, weil er sich gewalttätig gegenüber einer Frau aufgeführt hat. Als diese ihren Onkel um Hilfe bat, schritt er ein, ohne die Folgen zu bedenken.

Dabei erstach ein 78-jähriger Mann einen 24-jährigen Mann, der gegenüber seiner Freundin, der Nichte des Täters, gewalttätig wurde. Der Vorfall ereignete sich im Ortsteil Kamba Kua.

Bei dem Verhafteten handelt es sich um Alejandro Martínez Mancuello (78), der des Mordes an Alberto René Cabañas (24) beschuldigt wird.

Martínez erhielt einen Hilferuf von seiner Nichte, die auf der Flucht vor ihrem Lebensgefährten Cabañas zu seinem Haus kam. Der Inhaftierte behauptete, der junge Mann sei gewalttätig geworden und habe die Frau angreifen wollen, woraufhin er ein Messer genommen und ihn verwundet habe, ohne die Folgen abzuschätzen.

Hauptkommissar Elvio Florenciáñez, Leiter des 1. Polizeireviers in Central, erklärte, dass die Lebensgefährtin von Alberto René Cabañas, Elisetti Martínez, ihn nach einem Streit verlassen habe und zu ihren Verwandten gegangen sei, wo ihr Onkel, der jetzt verhaftet wurde, untergebracht war.

Beamte des 1. Polizeireviers von San Lorenzo und Agenten der Zentralen Ermittlungsabteilung nahmen ihn gegen 21:15 Uhr in Luque fest und stellten ihn der Staatsanwaltschaft zur Untersuchung zur Verfügung.

Gemäß Artikel 238 der Strafprozessordnung über die Beschränkungen der Haft: Personen, die älter als 70 Jahre sind, dürfen nicht in Untersuchungshaft genommen werden. Damit bleibt er auf freiem Fuß, eventuell Hausarrest, welcher jedoch nicht kontrolliert wird, da ein Verstoß nicht geahndet werden kann.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Mann erstochen und dennoch frei

  1. Annerose Knödel

    „Gemäß Artikel 238 der Strafprozessordnung über die Beschränkungen der Haft: Personen, die älter als 70 Jahre sind, dürfen nicht in Untersuchungshaft genommen werden.“
    Das bringt vielleicht einige etwas in die Zwickmühle. Denn vielleicht wissen sie jetzt gar nich mit was sie ihre Rente etwas aufbessern wollen. Mit Geldwäsche oder doch besser Drogenverkauf. Oder weiterhin von der Rente leben. Na, warum auch nicht. Is ja sozusagen straffrei. Fehlt noch, dass entsprechende Stelleninserate erscheinen:
    „»Drogen-, Waffen- und Geld- Schieber/Wäscher gesucht«
    Jung dynamisch gebliebene ab dem 70. Lebensjahr werden dringend gesucht sich bei unserer Cosa Nostra als Drogen-, Waffen- und Geld- Schieber/Wäscher zu betätigen. Entlohnung nach Erfolgsausweis. Bitte melden“

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  2. Der alte Mann hat alles richtig gemacht. Haette er unentschlossen gehandelt laege er selber oder seine Verwandte nun auf dem gottesacker.

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  3. Das zusammenleben ist heute so gut wie unmöglich. Und mit solchen gesetzen legt man noch eins drauf.
    Was ist denn wenn omi und opi jemanden anstecken oder das opfer eine frau ist oder einer minderheit angehört. Da geht dann schon was. Hoho!