“Maria-Hilf“ den Armen

Asunción: Hunderte Menschen besuchten am Sonntag die Maria-Hilf Feier in der Hauptstadt von Paraguay. In seiner Predigt beklagte Erzbischof Edmundo Valenzuela die steigenden Lebenshaltungskosten und eine “schlechte demokratische Verwaltung“, die die Ärmsten beeinflusse.

Wie es bereits Tradition ist, begleitete eine große Anzahl von Gläubigen die Messe und Prozession zum Ende des Monats der Maria-Hilf-Feiern.

Vor Beginn des Festgottesdienstes ließen Schüler aus saleanischen Bildungseinrichtungen Luftballons zu Ehren der Jungfrau Maria aufsteigen.

Der Erzbischof wandte sich in seiner Predigt dem aktuellen Szenario in Lateinamerika und der Karibik zu und hob die Spannungen und komplexen Probleme hervor. Einige seien ideologischer und kultureller, andere politischer und wirtschaftlicher Natur.

„Es gibt ein schlechtes demokratisches Management, das Staatsvermögen für persönliche und egoistische Zwecke ausnutzt, anstatt das Gemeinwohl zu suchen. Dies begünstigt das Anwachsen von Korruption, Drogenhandel und einem Ungleichgewicht in der Republik. Dabei kommt es zu einer Vernachlässigung der Beseitigung von Armut eines großen Prozentsatzes vieler Familien. Marias Hilfe hat viele Antworten, um den Herausforderungen zu begegnen“, sagte Valenzuela.

Er fügte hinzu, dass die steigenden Lebenshaltungskosten und anderer Dinge die Bevölkerung entmutigen. „Drogen ruinieren Kinder, Jugendliche und Familien zu hohen Kosten, um die durch Drogen, Alkohol, Zigaretten und elektronische Spiele zerstörte Gesundheit wiederherzustellen. Wer profitiert vom Drogenhandel? „, fragte er.

Der Erzbischof hob die tragische Situation von Tausenden von Familien hervor, die Opfer des anhaltenden Hochwassers sind. „Die Betroffenen haben jahrelang darauf gewartet, dass die Behörden ein Vorhaben durchführen, das ihnen vom jetzigen beklagenswerten Zustand sozial zugutekommt. Wir beten zum Herrn, dass auf Fürsprache Marias die öffentlichen Arbeiten ausgeführt werden und dann die Hoffnung auf endgültige Lösungen entsteht. In diesen Tagen konnten wir eine große Solidarität der Menschen sehen, die auf eine Kampagne reagierten und von unserer sozialen Seelsorge unterstützt wurde. Hoffentlich kann jeder der Betroffenen mindestens ein Kilo nicht verderblicher Lebensmittel erhalten“, betonte Valenzuela.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu ““Maria-Hilf“ den Armen

  1. Dreiäugige Himbeere mit Engelshaar

    So früh nach Ostern schon am Klage-Termin-Kalender abarbeiten, die werden auch immer gschaffiger bei der kat. Kirche.

  2. Christian2005

    Die Kirche hätte heutzutage durchaus eine sinnvolle Aufgabe, wenn sie den Schäfchen bei den Anstrengungen gegeb die Politik beistehen würde? Aber das würde ja echte Empathie implizieren?