Mennonit und ein Arbeiter entführt

Ein mennonitischer Siedler, Abraham Fehr, (38 Jahre) und sein Arbeiter sind im Norden Paraguays entführt worden, für ihre Freilassung forderten die Entführer 20.000 US Dollar Lösegeld. Sie behaupten, zur paraguayischen Volksarmee (EPP) zu gehören.

Ein Freund der Familie Fehr berichtete, dass insgesamt zuerst fünf Personen entführt wurden, Fehr und seine beiden Kinder im Alter von 8 und 5 Jahren sowie zwei Arbeiter. Das Verbrechen geschah am Samstagnachmittag in Tacuatí, Departement San Pedro im Norden.

Laut weiterer Zeugen waren fünf bis acht bewaffnete Angreifer in Tarnanzügen beteiligt. Nach der Tat ließen die Angreifer beide Kinder und einen Arbeiter wieder frei und übergaben ihnen ein Schriftstück mit Forderungen. Zum einen solle Lösegeld in Höhe von 20.000 US$ gezahlt werden und zum anderen ein Verzicht, in Zukunft keinen transgenen Mais und Sojabohnen zu pflanzen.

Mennoniten aus der betroffenen Kolonie Manitoba machten eine Sammlung und schafften es, das erforderliche Geld bereitzustellen. Es wurde an der Stelle, die von den Entführern genannt wurde, hinterlegt. Als nach einer gewissen Zeit das Lösegeld nicht abgeholt wurde holten die Kolonisten es wieder zurück.

Polizei und Spezialeinsatzkräfte der Joint Task Force Einheiten bearbeiten den Fall und suchen fieberhaft nach den Entführten. Laut einem Polizeisprecher sei es nicht auszuschließen, dass es sich auch nur um Trittbrettfahrer handeln könnte, die nicht der EPP zuzuordnen sind.

Quellen: Ultima Hora, ABC Color

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